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Nachrichten AfD-Spitze rückt von Rechtsaußen Augustin ab
Nachrichten AfD-Spitze rückt von Rechtsaußen Augustin ab
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13:55 05.05.2019
Zu rechts für die AfD? Dennis Augustin aus Schwerin steht in seiner Partei unter Druck. Quelle: Cornelius Kettler
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Berlin/Schwerin

Die Landesspitze der AfD in Mecklenburg-Vorpommern hat Ärger mit der Berliner Parteiführung: AfD-Chef Alexander Gauland bezeichnet Nordost-Co-Landeschef Dennis Augustin als ein Problem und spricht sich für eine politische Trennung aus. „Unter Umständen muss man sich politisch von Menschen trennen, aber nicht immer mit Parteiausschlussverfahren“, sagte Gauland der „Welt“.

Mitglied des rechten Flügels

Der Landespolitiker aus Schwerin ist neben dem Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm Co-Landesvorsitzender. Er wird dem rechten Flügel der AfD zugerechnet. Augustin pflegt Kontakte zur rechtsextremen Identitären Bewegung (IB). Anfang April wurde bekannt, das er dem Rostocker IB-Bundes-Chef Daniel Fiß mit 1200 Euro finanziell unterstützt hatte. Angeblich ging es um die Bezahlung von Diensten einer Grafik-Agentur des Rechtsextremisten. Für Kritik sorgte zudem Augustins Teilnahme an einer Anti-Merkel-Demonstration in Hamburg, die laut Verfassungsschutz von Rechtsextremisten organisiert worden war.

Gauland: Augustin ist ein Problem

Gauland sagte weiter, er kenne Augustin nicht, betonte aber: „Ich weiß aber, dass der andere dortige Landesvorsitzende, Leif-Erik Holm, mit ihm Schwierigkeiten hat.“ Augustin sei in der AfD „offensichtlich ein Problem“.

dpa/OZ

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