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Nachrichten Die AfD träumt von einer Welle des Erfolgs
Nachrichten Die AfD träumt von einer Welle des Erfolgs
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00:00 01.09.2014
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Berlin

Die Alternative für Deutschland (AfD) erlebt einen historischen Tag: Erstmals zieht die Partei in einen Landtag ein. Doch trotz Jubels ist Bundesgeschäftsführer Georg Pazderski mit den Gedanken schon drei Schritte weiter. Er geht davon aus, dass die AfD nach der Sachsen-Wahl Mitte September auch in Brandenburg und Thüringen in die Landtage gewählt wird. „Ich blicke schon auf die Wahlen in Bremen und Hamburg im Frühjahr“, sagt er.

Verantwortlich für den Sachsen-Erfolg ist vor allem Frauke Petry. Als Spitzenkandidatin führte die 39-Jährige die AfD in ein Landesparlament. Sie ist jung, weiblich, mediengewandt. „Die AfD ist angekommen“, sagte Petry gestern.

Im Wahlkampf beschrieb Petry ihr Leitbild als eine „rechte demokratische Politik, so wie die CDU sie einmal vertreten hat“. Dazu gehören für sie die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien, eine schärfere Asylpolitik, mehr deutschsprachige Lieder im öffentlich-rechtlichen Rundfunk — und etwas, das Petry als „aktive Bevölkerungspolitik“ bezeichnet: Die Drei-Kind-Familie solle Normalfall in Deutschland werden, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten.



OZ