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Nachrichten Baum des Jahres: Die Sieger der vergangenen 10 Jahre
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16:29 24.10.2019

Baum des Jahres: Die Sieger der vergangenen 10 Jahre

Ein Baum, der mehr kann: Die Linde wird seit Jahrhunderten in Musik und Literatur thematisiert und findet Beachtung in der Naturheilkunde. Zwei Gründe für die Stiftung Baum des Jahres, warum die Winter-Linde im Jahr 2016 zum Baum des Jahres ernannt wurde. Mit ihrer späten Blüte Ende Juni ist sie ein wichtiger Anlaufpunkt für Bienen, und ihre verzweigte Krone bietet vielen Vögeln Lebensraum. Zudem ist die Winter-Linde recht anspruchslos, was Nährstoffe angeht und deshalb - und wegen ihres Aussehens - vermehrt in Städten zu finden.

Quelle: picture alliance / imageBROKER

Der Feld-Ahorn wurde 2015 zum Baum des Jahres gewählt – dort begann seine Karriere als Stadtbaum. Aufgrund seiner Größe (15 bis 20 Meter) ist er auch für enge Straßen und Gassen geeignet, und er verträgt Bodenverdichtung, Hitze, intensive Sonnenstrahlung und ist trockenheitstolerant. Außerdem ist der Feld-Ahorn Lebensraum für Vögel, Bienen, Hummeln, Insekten und Pilze. Ein Baum, der laut Stiftung Baum des Jahres in Zukunft eine Rolle für Straßenbepflanzung spielen wird.

Quelle: picture alliance / blickwinkel/M

Laut Stiftung Baum des Jahres hat die Trauben-Eiche - wie die klassische Eiche - viele Vorteile. Sie ist robust, auf Eichenpfählen steht beispielsweise die Elbphilharmonie Hamburg und bietet vielen Tieren einen Lebensraum. Als Baumart, die es trocken mag, hat sie auch in Zeiten des Klimawandels gute Chancen, in Zukunft hier zu wachsen.

Quelle: picture alliance / blickwinkel/M