Menü
Anmelden
Nachrichten Baum des Jahres: Die Sieger der vergangenen 10 Jahre
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:29 24.10.2019

Baum des Jahres: Die Sieger der vergangenen 10 Jahre

Der Wild-Apfel wurde zum Baum des Jahres 2013 gewählt. Die Äpfel des Wild-Apfels unterscheiden sich vom Kulturapfel besonders wegen des Geschmacks: Wild-Äpfel sind vor allem sauer. Sie werden zu Tee, Schnaps, Eis und Gelee verarbeitet. Interessant ist der Wild-Apfel für die Stiftung Baum des Jahres vor allem, weil er so robust ist. Er kann in fast ganz Europa wachsen – was nicht bedeutet, dass er es auch tut. Er ist einer der seltensten Bäume Deutschlands. Wegen seines großen Lichtbedarfs und der geringen Höhe von maximal zehn Metern ist er sehr konkurrenzschwach. Laut Stiftung ist es daher umso wichtiger den Wild-Apfel zu schützen.

Quelle: picture alliance / blickwinkel/F

Die Lärche, die hauptsächlich in den Alpen vorkommt, ist eine sehr anpassungsfähige Baumart. Sie festigt den Boden durch ihr intensives Wurzelsystem und ist sehr sturmfest. Sie ist für viele Insekten eine wichtiger Lebensraum und Futterstelle für beispielsweise Meisen. Das Holz ist eines der robusteste und härtesten der der heimischen Nadelhölzer und damit sehr wertvoll. Im Herbst ist sie mit ihren scheinbar goldenen Blättern außerdem schön anzusehen - ein beeindruckender Baum, der Baum des Jahres 2012 geworden ist.

Quelle: picture alliance / imageBROKER

Die größte Elsbeere der Welt ist rund 35 Meter hoch (Mitte) und steht in Groß Lengden bei Göttingen (Foto vom 27.09.2010). Die zum Baum des Jahres 2011 gekürte, auch "schöne Else" genannte Elsbeere war 1975 in Deutschland so gut wie ausgestorben. Heute stehen allein in deutschen Wäldern wieder eine halbe Million junge Elsbeeren.

Quelle: picture alliance / dpa