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16:52 28.02.2019

Klimaschutz

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Ein Auto, das 8,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht, stößt nach Angaben des Umweltbundesamts bei 15 000 gefahrenen Kilometern im Jahr etwa 3,3 Tonnen CO2 aus. Mobilität ist mit 23 Prozent der zweitgrößte CO2-Verursacher im Alltag. Bilharz rät deshalb zum Umstieg auf das Fahrrad – vor allem bei Strecken unter zehn Kilometern. Auch Carsharing lohnt sich: Das führe zu weniger gefahrenen Kilometern, weil beim Carsharing die realen Kosten transparenter seien als beim eigenen Auto, sagt Bilharz.

Quelle: hö

„Fliegen ist die effizienteste Art, CO2 in die Umwelt zu blasen“, sagt Bilharz. Die Zahlen des Umweltbundesamts untermauern das: Acht Stunden Flug – also etwa ein Trip auf die Kanaren und zurück – bringen 1,4 Tonnen Ausstoß von CO2 und ähnlichen Treibhausgasen mit sich. Bilharz rät deshalb zum Urlaub in Deutschland und zu Fernreisen mit dem Zug.

Quelle: hö

Wer nicht auf Flugreisen oder Autofahrten verzichten kann oder will, kann seinen CO2-Ausstoß über Kompensationsdienstleister ausgleichen. Für einen Flug auf die Kanaren werden etwa beim Ökotest-Sieger Atmosfair rund 34 Euro fällig, mit denen der Anbieter beispielsweise Investitionen in Windenergie in Entwicklungsländern bezuschusst, was den globalen CO2-Ausstoß reduziert. Experte Bilharz sagt: „Das funktioniert, da kann man sich ziemlich sicher sein, dass das Geld dahin fließt, wo es hin soll.“ Ein Vorteil für Steuerzahler: Die Spenden an Kompensationsdienstleister können abgesetzt werden.

Quelle: epd-bild/Marc Engelhardt
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