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Kultur 180 000 feierten beim Airbeat One
Nachrichten Kultur 180 000 feierten beim Airbeat One
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00:00 16.07.2018
Die Hauptbühne präsentierte sich als eine Collage aus den wichtigsten Londoner Sehenswürdigkeiten. Quelle: Foto: Katharina Ahlers
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Neustadt-Glewe

Eine riesige Sandstaubwolke wirbelt auf, als Zehntausende Menschen zeitgleich im Takt über das Feld auf dem kleinen Flugplatz in Neustadt-Glewe tanzen.

170 DJs legten bis Sonntag auf dem Flugplatz in Neustadt-Glewe elektronische Musik auf

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Angestachelt von den basslastigen Beats des amerikanischen Elektro-House-DJs Steve Aoki springen sie über die Fläche vor der Hauptbühne auf und ab, klatschen und grölen zur Musik.

Vom 11. bis 15. Juli war der kleine mecklenburgische Ort Neustadt-Glewe erneut Schauplatz des größten Festivals für elektronische Musik in Norddeutschland, dem Airbeat One. 180 000 Besucher feierten vor fünf Bühnen zur Musik von 170 DJs aus aller Welt – darunter die aus dem Radio bekannten Künstler Alle Farben und Alan Walker, aber auch die Stars der Szene, darunter Tiesto und Dimitri Vegas.

Das viertägige Open Air stand unter dem Motto „Great Britain“ und so erstrahlte die Hauptbühne in einer Collage aus den wichtigsten Londoner Sehenswürdigkeiten: House of Parliament, Westminster Abbey, Big Ben und Tower Bridge. Überall wehte die Flagge des Königreichs.

„Ich bin zum ersten Mal hier und mir gefällt diese Atmosphäre“, sagt Bente Thies aus Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) und fasst zusammen: „Tolle Stimmung, tolle Menschen, super Musik.“ Thies hat ihr Ticket von ihrer Freundin Lina Marie Timm zum Geburtstag geschenkt bekommen. „Das ist genau meine Musik“, sagt Timm. „Ich freue mich besonders auf Hardwell und Steve Aoki.“ Die beiden Frauen haben sich Blumenkränze ins Haar gebunden, damit sind sie nicht die auffälligsten Besucher auf dem Gelände. Von witzigen Kopfbedeckungen, Pokemon-Kostümen, Glitzersteinen und Neonfarben im Gesicht oder Indianer-Federschmuck ist alles zu sehen. „Wir haben die Federn von Freunden aus Dänemark bekommen und dachten, das passt“, sagt Selina Stark aus Bäk (Schleswig-Holstein), die bunte Federn wie Hasenohren trägt. Die gebürtige Kühlungsbornerin ist für das Festival in ihre Heimat gereist. „Es gibt keinen bestimmten Act, auf den ich mich freue“, sagt sie. „Das Wichtigste ist die Stimmung.“

Ausgelassen wird bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Highlight zum Abschluss: das große Feuerwerk über dem „Big Ben“ um Mitternacht. Ann-Christin Schneider

Katharina Ahlers und

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