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Kultur A20-Abriss-Open-Air steigt in Grimmen
Nachrichten Kultur A20-Abriss-Open-Air steigt in Grimmen
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14:14 28.06.2018
Veranstalter und DJ Jörn Kurowski wird auch auflegen. Quelle: Raik Mielke
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Grimmen

Nach vier ausverkauften Partys der Reihe „Grimmen tanzt“ plant der Grimmener Veranstalter Jörn Kurowski nun das erste Open-Air mit House- und Deep-House-Musik in der Trebelstadt. Schon das Motto des musikalischen Festivals „A20-Abriss-Open-Air“ sorgte in den vergangenen Wochen für viele Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Die OSTSEE-ZEITUNG sprach nun mit dem DJ aus Grimmen über die zweitägige Musikshow.

A20-Abriss-Open-Air – Wie sind Sie auf den Titel gekommen und welche Idee steckt dahinter?

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Es vergeht seit Monaten kein Tag, an dem man nicht etwas von dem Loch auf der Autobahn hört oder liest. Deutschlandweit ist die abgesackte Autobahn ein Gesprächsthema. Das Thema ist natürlich sehr negativ behaftet, weil sehr viele Menschen davon betroffen sind. Ich wollte dies zum Anlass nehmen und etwas Positives mit dem A20-Loch in Verbindung bringen.

Wie waren die Reaktionen?

Überaus positiv. Natürlich gab es zuerst Verwirrung und mein Handy klingelte in einer Tour. Viele haben gedacht, wir machen eine Party direkt am Loch. Andere glaubten es sei ein Fake. Was mich besonders gefreut hat, waren die Reaktionen der Sponsoren aus der Region. Diese fanden die Idee total genial und haben ihre Unterstützung angeboten.

Was verbirgt sich denn genau hinter dem Open-Air?

Ihn Anlehnung der Partyreihe „Grimmen tanzt“ im Stadtkulturhaus ’Treffpunkt Europas’ ist dies der Versuch auch unter freiem Himmel jungen Leuten eine Tanzveranstaltung zu ermöglichen, bei der diverse DJ´s House- und Deep-House-Musik auflegen. Die Events im Kulturhaus wurden bis dato super angenommen. Ich hoffe, dass wir so etwas auch als Festival etablieren können.

Ein Open-Air ist noch mal eine ganz andere Nummer als eine Indoor-Party - oder?

Ja definitiv. Es hängt ein wesentlich größerer organisatorischer Aufwand dran. Ich bin bin super froh, dass ich durch die Stadt so viel Unterstützung hatte. Man muss bei einer Veranstaltung in dieser Größenordnung sehr viele Voraussetzungen schaffen. Für mich ist es auch der erste Versuch so etwas auf die Beine zu stellen, darum war es sehr angenehm, dass ich von den Zuständigen Ämtern der Stadt so viele wichtige Informationen bekommen habe.

Was genau ist denn geplant?Wir haben uns überlegt eine zweitägige Party daraus zu machen. Sowohl am Freitag, dem 31. August, als auch am Sonnabend, dem 1. September wird es auf dem Innenhof des ehemaligen KWT-Geländes in der Greifswalder Chaussee richtig abgehen. Wir wollen den Partylustigen 14 DJ´s präsentieren, zudem wird es eine richtig coole Bühne, ein chilliges Festivalgelände und eine Fressmeile geben. Geplant sind zudem Showacts auf dem gesamten Gelände.

Wo kommen die DJ´s her und welches Konzept fahren Sie diesbezüglich?

Es wird an den Mischpults sehr viele bekannten DJ´s aus der gesamten Region geben. Zudem ist es gelungen namenhafte Leute, wie Mark Tarmonea, DIA Plattenpussys oder Stereo-Express zu holen. Es wird also eine gute Mischung angeboten. Mark beispielsweise singt selber auf seine eigenen Beats. Stereo-Express ist als DJ in der ganzen Welt unterwegs. Besonders wichtig waren mir aber auch die regionalen DJ´s, weil diese Wochenende für Wochenende die Leute aus der Region unterhalten. 12 Künstler stehen bereits, zwei weitere werden noch dazu kommen.

Gibt es schon Tickets für das Open-Air?Ja, der Kartenverkauf im Internet ist bereits sehr gut angelaufen. Seit letzter Woche gibt es zudem Tickets an den verschiedensten Standorten, wie dem Media-Markt in Stralsund, dem aetka-Shop in Grimmen, dem Energy-Sportstudio in der Trebelstadt oder den Brillenhäusern in Greifswald und Demmin. Wenn noch Tickets da sind, die Anzahl der Besucher ist nämlich begrenzt, wird es auch welche an der Abendkasse geben. Es gibt Tages-und Wochenend-Karten.

Mielke Raik

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