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Kultur Albumkritik: Kazuya Nagaya – „Dream Interpretation“
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Albumkritik: Kazuya Nagaya – „Dream Interpretation“

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10:03 12.03.2020
Kazuya Nagaya - Dream Interpretation (Sci+Tec / Indigo) Quelle: promo
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Stralsund

Ambient hat es grundsätzlich schwerer als andere Richtungen. Wenn die ruhigen und den Tönen raumgebenden Stücke nicht gerade esoterische Messages wie „Werde eins mit der Welt“ oder ähnliche Bla-Bla-Aufforderungen beinhalten, sondern tatsächlich ernstzunehmende Musik sind, noch etwas schwerer. Und sollte die Werke auch noch etwas Experimentelles an sich haben und nicht einfach nur aus Weichspüler-Wohlklang bestehen, dann ist es höchst unwahrscheinlich, damit ein breites Publikum zu erreichen.

Demnach hätte sich der Japaner Kazuya Nagaya mal besser einen ordentlichen Beruf aussuchen sollen. Doch der Klangkünstler lässt sich seit 20 Jahren nicht vom Weg abbringen. Sein neues Album fordert den Hörer auf, nichts zu tun, starr zu bleiben, einfach nur zuzuhören. Heutzutage fast unmöglich. Doch es lohnt, sich diese Zeit zu nehmen. Die Musik führt in tiefste Tiefen, ins Innerste. Nur die fast omnipräsenten jaulenden Streicher nerven manchmal.

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Bewertung: Ohne Geduld kein Zugang (3 von 5)

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