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Kultur Charlie Hebdo findet keine Zeichner
Nachrichten Kultur Charlie Hebdo findet keine Zeichner
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00:00 16.09.2015
Paris

. Gute Zeichner zu finden, ist für das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ zu einer schwierigen Aufgabe geworden. Die Zeichnungen seien die DNA und das Herz des Blattes, sagte Chefredakteur Gérard Biard (56). Es würden viele Zeichnungen angeboten, die aber nicht gut genug seien. Bei einem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ wurden im Januar in Paris zwölf Menschen getötet. Darunter waren die Zeichner Charb, Wolinski, Cabu, Tignous und Honoré.

Morgen wird die Zeitschrift in Potsdam mit dem M100 Media Award ausgezeichnet, mit dem das Recht der freien Meinungsäußerung gewürdigt wird. Seit dem Anschlag arbeitet das Team in Paris im Haus der Tageszeitung „Libération“. Die Zahl der Abonnenten liegt laut Biard momentan bei etwa 180 000. Zudem gingen um die 100000 Exemplare in den freien Verkauf. Vor dem Attentat wurden 60000 Hefte gedruckt.

In der aktuellen Ausgabe schockt „Charlie Hebdo“ mit einer Karikatur des toten Flüchtlingsjungen Aylan auf der Titelseite. Das Bild zeigt das tote Kind am Strand — im Hintergrund die Reklame einer Fast-Food-Kette: „2 Kindermenüs zum Preis von einem“.



OZ

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