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Kultur Detektivarbeit in der St. Petri-Kirche
Nachrichten Kultur Detektivarbeit in der St. Petri-Kirche
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07:57 04.02.2015
Metallrestaurator Wolfgang Hofmann und Studentin Lisett Loth untersuchen das Epitaph, das nach 1560 zum Gedenken an Herzog Philipp I. von Pommern-Wolgast gestiftet und vom Freiberger Gießer Wolfgang Hilliger angefertigt wurde.
Metallrestaurator Wolfgang Hofmann und Studentin Lisett Loth untersuchen das Epitaph, das nach 1560 zum Gedenken an Herzog Philipp I. von Pommern-Wolgast gestiftet und vom Freiberger Gießer Wolfgang Hilliger angefertigt wurde. Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Erstmals nach etwa 450 Jahren nehmen Fachleute das wertvollste Ausstattungsstück der St. Petri-Kirche in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) genauer unter die Lupe.

Es handelt sich um das Epitaph, das nach 1560 anlässlich des Todes des Herzogs Philipp I. gestiftet wurde. Die Tafel, die als bedeutendste Gussarbeit im norddeutschen Raum gilt, wird mit Blick auf Handwerk und Technik erforscht.

Bis heute weiß niemand konkret, aus welchem Material das Kunstwerk besteht, wie viele Einzelteile dazugehören und wie diese zusammengesetzt sind. Im Zuge der Untersuchungen wird auch ein Schadenskataster angelegt.



Tom Schröter