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Kultur „Dumme Ideen für einen guten Sommer“: Wie gut ist das Jugendbuch?
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"Dumme Ideen für einen guten Sommer": Wie gut ist das Jugendbuch?

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20:07 18.06.2020
„Dumme Ideen für einen guten Sommer" von Kiera Stewart Quelle: Verlag Carlsen
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Rostock

Die zwölfjährige Edie wäre lieber mit ihrer besten Freundin ins Zeltlager gefahren. Stattdessen muss sie in eine Kleinstadt in Florida zum Haus ihrer verstorbenen Großmutter, um die Zimmer zu renovieren. Dass ihre peinlichen Helikoptereltern und Nerd-Geschwister dabei sind, macht die Sache nicht einfacher. Außerdem ist das Haus der Großmutter von vielen Dingen umgeben, vor denen Edie Angst hat: Dunkelheit, Schlangen und andere Reptilien.

Zum Glück hat die Schülerin ihre Cousine Rae dabei. Mit ihr findet sie eine Liste der Großmutter aus dem Jahr 1962 mit „guten“ Ideen für den Sommer. Zum Beispiel: Bei Vollmond einen Sumpf überqueren. Eine Schlange mit bloßen Händen fangen. Flirten lernen. Eine Gruselgeschichte schreiben. Oder den Menschen umarmen, den man am allerwenigsten umarmen möchte.

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Jetzt wollen die beiden Mädchen die List abarbeiten. Das heißt aber, dass Edie mehr als einmal ihre Angst überwinden oder sich verrückt oder leichtsinnig aufführen muss. So viel sei verraten: Es wird ein unvergesslicher Sommer.

Buch macht gute Laune

„Dumme Ideen für einen guten Sommer“ der Autorin Kiera Stewart aus Kalifornien bringt einen super Start in die Sommerferien. Das Buch für junge Leute ab zehn Jahre ist einfach und leicht nebenbei zu lesen und macht Laune auf kleine Abenteuer. An manch einer Stelle ist es jedoch etwas langweilig. Aber es macht zu viel Spaß, die beiden Hauptfiguren beim Abarbeiten der Liste zu begleiten, so dass man die Geschichte weiterverfolgen möchte. Insgesamt ist es ein buntes, schönes Sommerbuch mit einer coolen Message.

Kiera Stewart, Dumme Ideen für einen guten Sommer, Verlag Carlsen, 288 Seiten, 14,99 Euro

Liska Amberger (13), 7. Klasse, Innerstädtische Gymnasium Rostock

Von Liska Amberger