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Kultur Ein echter „Caspar David Friedrich“ für die Hansestadt
Nachrichten Kultur Ein echter „Caspar David Friedrich“ für die Hansestadt
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07:18 09.04.2014
Dagmar Lißke, die Vorsitzende der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, präsentiert die historische Druckplatte.
Dagmar Lißke, die Vorsitzende der Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft, präsentiert die historische Druckplatte. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Die Druckplatte ist ein Unikat und über 200 Jahre alt. Friedrichs Freund Johan Ludvig Lund (1777-1867) hatte den Maler 1800 porträtiert und Johann Christian Gottschick (1776-1844) hat das Bild noch im selben Jahr in Kupfer gestochen. Bisher konnten nur drei historische Drucke dieses Jugendporträts nachgewiesen werden, die sich in Dresden, in Hamburg und Berlin befinden.

Entdeckt hatte die Druckplatte Professor Kilian Heck vom Caspar-David-Friedrich-Institut Greifswald, als er eine Kunstmesse in den Niederlanden besuchte. Der Ankauf beim Kunsthändler Emanuel von Baeyer in London für das Friedrich-Zentrum gelang mit schneller Unterstützung der Hansestadt Greifswald und der Sparkasse Vorpommern.

Mit der Druckplatte besitzt die Geburtsstadt des Malers nun einen „echten Caspar David Friedrich“. Die vom Friedrich-Zentrum in Auftrag gegebene Sonderedition umfasst 300 Drucke, die zum Stückpreis von 225 Euro käuflich erworben werden können. Eine weitere Auflage werde es nicht geben, so Prof. Dagmar Lißke, Vorsitzende der Friedrich-Gesellschaft.



Petra Hase