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Fernsehen „ZDF-Hitparade“: Wir erklären 50 Jahre Sendungsgeschichte in 50 Fakten
Nachrichten Kultur Fernsehen „ZDF-Hitparade“: Wir erklären 50 Jahre Sendungsgeschichte in 50 Fakten
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07:03 26.04.2019
Sind zusammen mehr als 350 Jahre alt (v. l. ): Heino, Michael Holm, Marianne Rosenberg, Thomas Gottschalk und Wencke Myhre. Quelle: Foto: Sascha Baumann/ZDF
Berlin

Wenn die „ZDF-Hitparade“ Geburtstag feiert, dann im Großformat. Thomas Gottschalk nimmt die Zuschauer am Samstag mit auf eine Zeitreise durch die 50-jährige Geschichte des Kultformats. Das Jubiläum und die Sondersendung zelebrieren wir mit 50 Fakten:

1. Thomas Gottschalk ist der vierte Moderator der „ZDF-Hitparade“.

2. Seine Vorgänger sind Dieter Thomas Heck (von 1969 bis 1984), Viktor Worms (1985 bis 1989) und Uwe Hübner (1990 bis 2000).

3. Ob Gottschalk noch weitere Sonderausgaben der „Hitparade“ moderiert, ist noch unklar.

4. In der Jubiläumsshow sind unter anderem Heino, David Has­selhoff und Michael Holm zu Gast.

5. Erstmals seit dem Tod ihres Mannes Dieter Thomas Heck im August 2018 wird auch Ragnhild Heck wieder öffentlich auftreten.

6. Comedian Atze Schröder hat in der Sendung einen Gastauftritt als Dieter Thomas Heck.

7. Bonnie Tyler und Wencke Myhre singen ein Medley aus „It’s a heart­ache“ und „Lass mein Knie, Joe“.

8. Während der Generalprobe hält Gottschalk die echte Nicole für ein Lichtdouble.

9. Gottschalks neue Freundin Karina Mroß sitzt während der Aufzeichnung im Publikum.

10. Zuerst wollte Gottschalk das Special nicht moderieren, da er nicht unbedingt als schlageraffin gilt.

11. Doch da das ZDF keine Alternative fand, „durfte“ er trotzdem.

12. Bester Spruch Gottschalks zu Heino: „Seitdem Karl Lagerfeld tot ist, bist du die letzte lebende Sonnenbrille.“

13. Größter Lacher: Gottschalk verspricht sich und sagt „70 Jahre ,ZDF-Hitparade‘“.

14. Marianne Rosenberg („Er gehört zu mir“) verrät, dass ihre Familie bei den zahllosen Autogrammwünschen tatkräftig mithalf.

15. Sänger Markus („Ich will Spaß“) erzählt, dass er in letzter Zeit immer mit Stefan Effenberg verwechselt wird.

16. Am 18. Januar 1969 wurde die „ZDF-Hitparade“ zum ersten Mal ausgestrahlt.

Mehr zum Thema: Vor 50 Jahren bekam der deutsche Schlager seinen festen Platz im Herzen des Fernsehens – die „ZDF-Hitparade

17. Während die erste Sendung inzwischen auf DVD erschienen ist, sind die Folgen zwei bis 25 aus den Jahren 1969 bis 1971 für immer zerstört worden.

18. Meist saßen die Sänger am Anfang ihres Songs im Publikum, um dann aufzustehen und singend zur Bühne zu gehen.

19. In der Jubiläumsausgabe sitzen Hasselhoff und Co. ebenfalls mitten im Publikum.

20. Als immer mehr Zuschauer ein Selfie mit Hasselhoff machen wollen, wird er hinter die Bühne gebracht.

21. Um zu betonen, dass die Sendung live war, befand sich im Studio eine elektronische Anzeige mit der Uhrzeit und dem aktuellen Datum.

22. Am Ende jeder Sendung gab es keinen Abspann, sondern Heck las alle Beteiligten von einem Zettel ab.

23. Bis zu 27 Millionen Menschen schalteten in den Siebzigerjahren die „Hitparade“ ein.

24. Charakteristisch für die Sendung war anfangs, dass alle Künstler live singen mussten, während nur die Musik vom Band kam.

25. Bis 1975 war sogar ein Tontechniker zu sehen, der die Instrumentalmusik startete.

26. 1987 wurde das Livesingen durch Vollplayback ersetzt.

27. Ab 1992 wurde wieder live gesungen.

28. Die erste Titelmelodie wurde von James Last komponiert und war bis 1984 im Einsatz.

29. In den Jahren 1985 und 1986 wurde der Song „Connecting Flight“ des französischen Komponisten Roland Romanelli verwendet.

30. 1987 griff man auf die Instrumentalversion von „The Final Countdown“ von Europe zurück.

31. Dieter Bohlen komponierte 1988 eine neue Erkennungsmelodie.

32. Ab 1990 verwendete man eine Neufassung der Ursprungsmelodie von James Last.

33. Frl. Menke trug während ihres Songs „Traumboy“ einen Hochzeitsschleier, obwohl der Regisseur ihr das verboten hatte.

34. Ricky Shayne vergaß in der Liveshow einst den Text und simulierte einen Ohnmachtsanfall.

35. 1973 behauptete Sängerin Manuela, dass ein ZDF-Redakteur 20 000 Mark Schmiergeld für ihren Auftritt verlangt und bekommen habe.

36. 1994 fesselte sich Stefan Raab mit Handschellen an Moderator Uwe Hübner.

37. Roland Kaiser hatte die meisten Auftritte in der „ZDF-Hitparade“: 68.

38. Nicole wurde am häufigsten (17-Mal) auf Platz eins gewählt.

39. Sie war insgesamt 51-Mal in der Sendung.

40. Die Abstimmung durch die Zuschauer erfolgte zu Anfang via Postkarte.

41. Bald stellte sich heraus, dass dieses System zu manipulativ war.

42. Für den Titel „Baby Dadamda“ von Peter Orloff gingen 1970 unter anderem 11 037 Karten mit derselben Handschrift und demselben Poststempel ein.

43. Von da an mussten Zuschauer per Postkarte eine Stimmkarte anfordern, um für ihren Favoriten abzustimmen.

44. 1982 wurde die Abstimmung per Stimmkarte abgeschafft und mit dem Einsatz des Televotingverfahrens TED begonnen.

45. Auch der TED wurde kurzzeitig (zwischen 1987 und 1989) abgeschafft und durch ein Tippsystem abgelöst.

46. 1990 wurde der TED wieder eingeführt.

47. Der Austragungsort der „ZDF-Hitparade“ war das Studio der Berliner Union Film.

48. Das „50 Jahre ZDF-Hitparade“-Special wurde in der Baden-Arena in Offenburg aufgezeichnet.

49. Die Aufzeichnung war am 14. April und dauerte rund drei Stunden.

50. Am Samstagabend wird eine 30 Minuten kürzere Fassung ausgestrahlt.

Von Thomas Kielhorn/RND

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