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Kultur Festspiele MV mit großem Tanzabend
Nachrichten Kultur Festspiele MV mit großem Tanzabend
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10:48 26.07.2014
Die Tänzerinnen Margaret Howard und Yoko Osaki (r.) im Ballett „In Love – Serenade“.
Die Tänzerinnen Margaret Howard und Yoko Osaki (r.) im Ballett „In Love – Serenade“. Quelle: Barbara Braun
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Greifswald

Ein Glanzpunkt in schwieriger Zeit: die umjubelte Ballettpremiere am Theater Vorpommern in Greifswald. Tanzabende sind dank Ralf Dörnen und seiner Truppe seit Jahren gebongte Erfolge. Der Premiereabend aber darf als eine von Ecovis großzügig unterstützte Uraufführung der Festspiele MV besondere Aufmerksamkeit beanspruchen.

Vieles kam glücklich zusammen: eine Idee des Geigenvirtousen Gidon Kremer, der Einsatz seines Ensembles „Kremerata“ und der Auftrag der Festspiele MV, das Theater Vorpommern möge mit seinem Ballett und zwei internationalen Gästen den Abend gestalten.

Herausgekommen ist „In Love“, ein mit Leonard Bernsteins Serenade „Symposion“ (nach Plato) und Rodion Schtschedrins „Carmen-Suite“ (Bizet) zweiteiliges Tanzprojekt, für das Chefchoreograph Dörnen beeindruckende Bewegungs-Bilder zu finden wusste. Letztlich geht es um die Liebe. Dies weniger philosophisch – wie die „Eros“-Debatte bei Plato nahelegen könnte – sondern eher handfest irdisch und, wie bei Bizet, unerfüllt und bedroht.



Kay Steinke