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14:12 07.12.2018
Die Revue „It’s Showtime" zum 75. Geburtstag von Holiday on Ice haben am Donnerstagabend mehr als 3200 Besucher in der ausverkauften Rostocker Stadthalle verfolgt. Quelle: Ove Arscholl
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Südstadt

Glitzer, Glamour und große Gefühle: Die neue Holiday on Ice-Revue „It’s Showtime“ lässt die Herzen des Publikums dahinschmelzen. Mehr als 3200 Zuschauer haben am Donnerstagabend in der ausverkauften Stadthalle die Premiere der Eis-Show bejubelt.

„Diese Show ist ein absolutes Muss“, schwärmt Frank Holle. Der Chef der Konzert-Agentur Goliath kennt sich aus mit guter Unterhaltung. Der Eishockeyfan ist seit Jahren Feuer und Flamme für das Spektakel, dass ihm die Holiday on Ice-Macher zu bieten haben. „Sie erfinden sich immer wieder neu.“ Zum dritten Mal sieht sich Tochter Tabea (11) mit ihm die Revue an. „Das macht so viel Spaß. Alles glitzert und ist schön bunt.“

Die Revue ist eine Liebeserklärung ans Entertainment auf dem Eis und zugleich eine Hommage zum 75. Geburtstag von Holiday on Ice. Die 40 besten Eiskunstläufer der Welt nehmen ihr Publikum mit auf eine Zeitreise. Die Zuschauer sind von den extravaganten Kostümen ebenso hingerissen wie von den coolen Kunststücken der Darsteller. Beim Anblick der Pirouetten und Sprünge verschlägt es Tony Carow regelrecht den Atem. „Sehr beeindruckend“, sagt der Geschäftsführer des Gnoiener Hotels Nudeloper. Er habe nur ein Mal auf Kufen gestanden. „Da war ich 15 und nicht wirklich talentiert“, verrät er und lacht. Seiner Begleitung Marita Eisak geht es ähnlich. Umso mehr sei sie vom Können der Profis verzaubert.

Die Magie, die die Eisläufer versprühen, mache die Show „zum Highlight für mich“, sagt Simone Höhne. Sie hat schon viele Holiday on Ice-Gastspiele in der Stadthalle erlebt. „Die Show lässt mich in eine andere Welt eintauchen und den Alltag vergessen“, sagt die Mitarbeiterin der Rostocker Stadtverwaltung. Sie genießt den Abend zusammen mit ihrer ehemaligen Kollegin Anne Badrow. Der Ruheständlerin gefällt der Mix aus „Leistungssport und Ästhetik“. Ihre Eislaufkünste „gehen gegen Null. Aber theoretisch war ich viele Jahre Profi.“ Ende der 1960er Jahre, als Stars wie Peggy Flemming um Weltmeistertitel kämpften, habe sie am Fernseher mitgefiebert. In der Stadthalle ist sie live dabei, wenn Top-Athleten scheinbar schwerelos über das Eis gleiten.

„Bei Papa an der Hand kann ich schneller Schlittschuhlaufen als der Rest der Familie“, sagt Emma Winter (8). Für eine Karriere als Eisprinzessin reiche es aber nicht. Lieber fiebert als Zuschauerin mit. Genau wie die zehnjährige Mia Gatzga. Der haben es vor allem die neonfarbenen Kostüme angetan. „Nur schade, dass die Olympiasieger nicht mit dabei sind“, bedauern die beiden Freundinnen. Die Eiskunstlaufpaar Aljona Savchenko und Bruno Massot hatte seinen Gastauftritt kurzfristig absagen müssen. Das Duo muss den Verlust seines langjährigen Trainers Jean-Francois Ballester verkraften, der vor wenigen Tagen an einem Herzinfarkt starb. Holiday on Ice-Manager Peter O’Keeffe bittet das Publikum um Verständnis und kündigt die „beste und ehrgeizigste Show“ der Eisrevue-Geschichte und einen unvergesslichen Abend an.

Nur wenige Minuten später lösen die Darsteller dieses Versprechen an: Vom ersten Moment an reißen sie die Zuschauer mit. Ein Hingucker jagt den nächsten, die Musik geht sofort ins Ohr. Das Wechselspiel aus temporeichen Tanzszenen und Gänsehautmomenten erzeugt nonstop Spannung. „Es wird nie langweilig“, sagt Stadthallen-Chefin Petra Burmeister begeistert. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Show, seit sie 1943 in Ohio uraufgeführt worden ist, weltweit mehr als 330 Millionen Besucher fasziniert hat. Einer, der dem Zauber immer wieder gern erliegt, ist OZ-Chefredakteur Andreas Ebel. „Weihnachten ohne Holiday on Ice ist für mich unvorstellbar.“

Wer darauf auch nicht verzichten will, sollte schnell sein: Für die restlichen sechs Vorstellungen gibt es nur noch wenige Karten.

It’s Showtime

Sechs weitere Termine für die Jubiläumsshow von Holiday on Ice in der Stadthalle:

7.12. 16.30 Uhr / 20 Uhr

8.12. 14.30 Uhr / 18 Uhr

9.12. 13 Uhr / 16.30 Uhr

Tickets gibt es im OZ–Service-Center, Richard-Wagner-Straße 1a, unter Telefon 0381 / 38 30 30 17 und auf tickets.ostsee-zeitung.de

Antje Bernstein

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