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Kultur Keine Förderung: Niederdeutsch-Kurs zu preiswert
Nachrichten Kultur Keine Förderung: Niederdeutsch-Kurs zu preiswert
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06:43 16.07.2015
Christa Sadewasser, Irmgard Niekrenz, Petra Alms, Brigitte Heise, Marianne Hochgräber und Elfriede Henning üben mit Petra Schwaan-Nandke (r.) verschiedene Reime, Texte und Sprüche auf Niederdeutsch, damit sie sich anschließend mit den Senioren im Pflegeheim in deren aus der Kindheit vertrauten Sprachen unterhalten können. Quelle: Almut Jaekel
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Grimmen

Zwölf Pflegekräfte des Kursana-Domizils in Grimmen lernten seit April Plattdeutsch. Kursleiterin war Petra Schwaan-Nandke – bekannt als Referentin, Schauspielerin und vor allem Niederdeutsch-Erhalterin im Land. Geld bekam die Wilmshagenerin dafür nicht. Und das, obwohl sie einen Förderantrag an das Kultusministerium gestellt hatte.

Die Ablehnung von beantragten Fördermitteln in Höhe von 850 Euro für ihren Kurs wurde damit begründet, dass sie eine Einzelperson sei – es gibt gegenwärtig auch keinen Dachverband im Land, in den sie sich integrieren könnte. Außerdem könne der Kurs nicht über die Sparte Kulturförderung bezahlt werden, weil es keine Veranstaltung sei und das Sozialministerium wäre wohl eher zuständig, hieß es. Und vor allem: Der Kurs sei zu billig.

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Peter Franke