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Kultur Kopenhagen, London, Berlin: Hiddensee-Schatz war der Hit
Nachrichten Kultur Kopenhagen, London, Berlin: Hiddensee-Schatz war der Hit
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07:16 09.01.2015
Museumsdirektor Andreas Grüger zeigt den berühmten Hiddensee-Schmuck. Er besteht aus 16 Stücken, die aus 23-karätigem Feingold gefertigt wurden. Er wird dem legendären Wikingerkönig Harald Blauzahn (910 bis 987) ist. Gefunden wurden die Teile 1872 und 1874 nach Sturmfluten am Stramd von Hiddensee.
Museumsdirektor Andreas Grüger zeigt den berühmten Hiddensee-Schmuck. Er besteht aus 16 Stücken, die aus 23-karätigem Feingold gefertigt wurden. Er wird dem legendären Wikingerkönig Harald Blauzahn (910 bis 987) ist. Gefunden wurden die Teile 1872 und 1874 nach Sturmfluten am Stramd von Hiddensee. Quelle: Christian Rödel
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Stralsund

162 000 Besucher in Kopenhagen, 288 000 in London und zuletzt 200 000 in Berlin – die Goldschätze aus Stralsund haben europaweit für Furore gesorgt. Über zwei Jahre waren der Hiddensee- und der Peenemünde-Schmuck aus dem Kulturhistorischen Museum mit der internationalen Wikingerausstellung auf Europa-Tournee und haben die Menschen fasziniert.

Bis zum Sommer werden die beiden Wikingerschätze, die rund 1000 Jahre als sind, wieder in die Hansestadt zurück kehren. „Dann werden sie auf Dauer und im Original im Katharinenkloster zu sehen sein“, verspricht Grüger.

Dazu werde derzeit ein Raum speziell vorbereitet. Überhaupt gelte es, ein völlig neues Ausstellungskonzept zu erarbeiten und umzusetzen, betonte er. Einzelheiten würden zusammen mit den baulichen Veränderungen erst in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Das neue Konzept ist auch nötig, um die Schließung des Museumsspeichers in der Böttcherstraße aus baulichen Gründen vor knapp einem Jahr zu kompensieren.

Unabhängig davon war das zu Ende gegangene Jahr eines der erfolgreichsten in der Geschichte des Kulturhistorischen Museums. Sybille Köpke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit: „Etwa 90 000 Besucher haben wir gezählt, im Jahr zuvor waren es 83 000.“ Als echten Knaller bezeichnete sie die Sonderausstellung „Hundertmal Büchsel“ mit Bildern der berühmten Hiddensee-Malerin Elisabeth Büchsel (1867 bis 1957).



Jens-Peter Woldt