Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Kultur Land in Sicht mit Hanka Friedrich
Nachrichten Kultur Land in Sicht mit Hanka Friedrich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 31.05.2018
Malerin Hanka Friedrich. Quelle: privat
Anzeige
Stralsund

„Land in Sicht“  – unter diesem Titel stellt die gebürtige Stralsunderin Hanka Friedrich ab 6. Juni im Helios Hanseklinikum Stralsund aus. Ihre maritimen Aquarelle und Acrylbilder symbolisieren Kraft und Hoffnung und sollen für die Krankenhausbehandlung Mut machen.

Seit sie denken kann spielt die Malerei im Leben von Hanka Friedrich eine wichtige Rolle. „Das Malen liegt bei mir in der Familie“, sagt sie. Schon Opa Arthur Holtz hat gemalt, und ich habe auch sehr früh begonnen." Vor allem aber habe der Künstler Bertram von Schmiterlöw in ihr die Leidenschaft für die Kunst entfacht. „Seine ganze Art, seine Person und seine Herangehensweise an das Malen haben mich beeindruckt. Er ist ganz frei und unabhängig und hat sich nie den akademischen Lehren unterworfen.“ Bei Schmiterlöw können schon mal Ohren und Nasen sehr groß geraten oder Schneeflocken vor dem Kniepertor rosarot sein, beschreibt sie. Diese Leidenschaft für die Malerei mit all ihren Sinnen habe sie aufgenommen. „Für die Realität gibt es Fotos. Ich male und zeichne nach Gefühl und ich sehe eigene Formen und Farben.“

Anzeige

In den 1980-er Jahren führte Gisela Peschke (1942-1993) Hanka Friedrich an das Handwerk des Malens heran. Diese Mischung aus freiem Malen und Disziplin in den Grundlagen seien bis heute Basis ihres künstlerischen Schaffens und spiegeln sich in ihrer Ausstellung wider. In den Motiven geht es immer wieder rund ums Wasser an der Küste. „Ich habe das Meer so gern. Es ist immer da. Friedlicher Teppich, brausend, tosend, silberfunkelnd...“ sagt die 52-jährige Bauingenieurin, die mit ihrer Familie in Berlin lebt.

Die Ausstellung ist bis zum 31. März 2019 zu sehen. Sie ist Teil der Veranstaltungsreihe „Kunst, Kultur, Krankenhaus“, einer Initiative des Helios Hanseklinikum Stralsund in Kooperation mit dem Theater Vorpommern, dem Förderverein Klinikumskirche zu Stralsund und dem Kreisdiakonischen Werk Stralsund.

Walther Marlies