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Kultur Landesmuseum begrüßte 12 000. Ausstellungsbesucher
Nachrichten Kultur Landesmuseum begrüßte 12 000. Ausstellungsbesucher
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12:27 04.06.2015
Dr. Uwe Schröder und Dr. Birte Frenssen begrüßen Jutta und Dr. Wolfram Conrad am Donnerstag im Pommerschen Landesmuseum (v.r.). Der 12 000. Gast und seine Frau dürfen sich über einen Katalog zur Sonderausstellung freuen.
Dr. Uwe Schröder und Dr. Birte Frenssen begrüßen Jutta und Dr. Wolfram Conrad am Donnerstag im Pommerschen Landesmuseum (v.r.). Der 12 000. Gast und seine Frau dürfen sich über einen Katalog zur Sonderausstellung freuen. Quelle: Petra Hase
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Greifswald

Dr. Uwe Schröder, Direktor des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald, konnte am Donnerstag den 12 000. Besucher der Sonderausstellung „Zwei Männer - ein Meer. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee“ begrüßen. Es handelt sich dabei um Dr. Wolfram Conrad aus Preetz, eine Kleinstadt südöstlich von Kiel.

Der über 80-jährige Theologe ist Kunstliebhaber - wie auch seine Frau Jutta. Gezielt war das Paar nach Greifswald gereist, um die Expressionistenschau anzusehen. Eine kleine Notiz in ihrer Heimatzeitung machte sie darauf aufmerksam.

Ausstellungskuratorin Dr. Birte Frenssen zeigt sich über die Besucherzahl sehr erfreut. Viele Gäste kämen von weit her, sagt sie, angelockt von einem Bericht über die einmalige Ausstellung im „Heute Journal“ des ZDF. Wie Museumsdirektor Schröder berichtete, bekäme das Haus zudem vermehrt Kataloganforderungen aus der Schweiz.

Die Sonderausstellung, Ende März eröffnet, ist noch bis 28. Juni in der Gemäldegalerie des Museums zu sehen. Sie zeigt über 100 ausdrucksstarke Werke von Max Pechstein (1881-1955) und Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), die zur Künstlergruppe „Brücke“ gehörten.

Das Museum veranstaltet zur Ausstellung ein umfangreiches Begleitprogramm. Am 4. Juni um 19 Uhr wird unter dem Titel „Expressionismus fürs Ohr“ zu einem Konzert eingeladen. Der Opernchor des Theaters Vorpommern wird unter musikalischer Leitung  von Rustam Samedov leuchtend rauschende Klangbilder entstehen lassen.



Petra Hase