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Musik One Republic: „Wir wollen es allein hinkriegen“
Nachrichten Kultur Musik One Republic: „Wir wollen es allein hinkriegen“
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00:00 04.04.2013
Haben sich mit Soundtracks einen Namen gemacht: One Republic. Quelle: promo/ LeAnn Mueller

Es muss auch ohne den zerbeulten Nuschelkönig gehen. Bisher waren Songschreiber/Sänger Ryan Tedder und seine vier Kollegen ja so etwas wie die musikalischen Sidekicks von Til Schweiger, ihre bislang größten Hits „Apologize“ und „Secrets“ fanden in Deutschland Unterschlupf in Schweigers Komödien „Keinohrhasen“und „Zweiohrküken“.

Doch da „Dreibeinbärchen“ auf sich warten lässt, müssen sich die fünf aus Denver in Colorado jetzt auf ihre eigenen Stärken, nämlich auf emotionale Popsongs mit viel Melodie, besinnen. „Til ist wahrscheinlich mein bester Freund in Deutschland“, sagt Tedder, 33, „doch wenn man immer nur einen Trick in petto hat, nutzt der sich früher oder später ab.“

Womit er freilich nicht auf Schweigers mimisches Vermögen anspielt, sondern darauf, dass die Songs von One Republic nicht länger auf Schweigers Filmen Huckepack fahren sollten. „Wir wollen es jetzt alleine hinkriegen“, so Ryan Tedder, der neben seiner Arbeit bei One Republic weiterhin als Songschreiber für die Beyoncés dieser Welt sehr gefragt ist.

Konkret geht es den Jungs mit dem dritten Album „Native“ darum, weniger als Hitlieferanten und mehr als Band wahrgenommen zu werden. „Wir existieren seit acht Jahren, und wir sind zur Einheit geworden, selbst wenn wir als Menschen sehr unterschiedlich sind.“ Auf der neuen Platte gehen One Republic mehr in die Tiefe und mitunter auch mehr in Richtung Stadionpop. Anleihen an U2 oder auch die Swedish House Mafia sind vorhanden, die aktuelle Single „If I lose myself“ klingt beispielsweise stark nach elektronischem Dancepop. „Insgesamt handeln die neuen Songs unmittelbar vom Menschsein“, sagt Ryan. „Man sagt uns nach, dass wir die Menschen mit dem Soundtrack für ihr Dasein versorgen. Dass sie unsere Lieder mit Hochzeiten oder dem Verlust ihrer Unschuld in Verbindung bringen. Das ist ein schönes Kompliment.Album „Native“ ab 22.3.

“ Steffen Rüth

Was harmlos mit ein paar Dur-Akkorden auf der Gitarre beginnt, entpuppt sich nach wenigen Minuten als ein Crossover-Versuch zwischen Liedermacher-Musik und Sprechgesang.

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