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Musik Royaler Glanz und „Meistersinger“ in Bayreuth
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09:52 24.07.2017
Die diesjährigen Bayreuther Festspiele starten mit einer Neuinszenierung der „Meistersinger“. Quelle: Daniel Karmann
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Bayreuth

So viel Glanz gab es bei den Bayreuther Festspielen schon lange nicht mehr: Das schwedische Königspaar Silvia und Carl Gustaf kommt am 25. Juli zur Eröffnung des weltberühmten Festivals auf Einladung von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nach Franken.

Im Festspielhaus zu sehen und zu hören bekommen sie eine Neuinszenierung der Richard-Wagner-Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“, gestaltet von hochkarätigen Künstlern: Philippe Jordan, Musikdirektor der Pariser Oper und Chefdirigent der Wiener Symphoniker, hat die musikalische Leitung inne. Regie führt Barrie Kosky, Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin.

Festspiel-Chefin Katharina Wagner zeigte sich bereits beeindruckt: „Barrie Kosky ist ein wunderbarer Regisseur“, sagte sie vor wenigen Wochen auf einer Veranstaltung an der Universität Bayreuth. Es sei eine Freude, ihm zuzuschauen.

Außerdem gehören „Tristan und Isolde“ in Katharina Wagners eigener Inszenierung zum Programm, dazu „Parsifal“ und der vierteilige Zyklus „Der Ring des Nibelungen“. Die Tetralogie in der Regie von Frank Castorf ist in diesem Jahr zum letzten Mal in Bayreuth zu sehen.

Im vergangenen Jahr war der feierliche Empfang der Prominenz wegen des Amoklaufs von München abgesagt worden. Umso glanzvoller dürfte sich die Eröffnung in diesem Jahr mit den royalen Gästen aus Schweden gestalten. Einen ähnlich hochkarätigen Besuch konnten die Bayreuther zuletzt vor 30 Jahren begrüßen: 1987 kam der britische Thronfolger Charles zur Festspieleröffnung.

Nach Angaben der Stadt Bayreuth werden in diesem Jahr auch wieder zahlreiche Politiker zur Premiere erwartet, angeführt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Über den roten Teppich werden zudem etliche Schauspieler wie Michaela May, Udo Wachtveitl, Harald Krassnitzer, Ann-Kathrin Kramer, Francis Fulton-Smith und Günter Maria Halmer schreiten. Die Festspiele enden am 28. August.

dpa

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