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Musik „Unser Sound kann auch heute noch mitreißen“
Nachrichten Kultur Musik „Unser Sound kann auch heute noch mitreißen“
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00:00 18.06.2015
Steht wieder auf der Bühne: Mick Hucknall (55). Quelle: Lorenzo Agius
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Eine King-Size-Suite in einem Kölner Hotel. Mick Hucknall trägt ein blaues Sakko und Jeans. Die roten Haare wirken blasser als früher, die Haut bleicher. Bemüht lässig setzt er sich zu der Besucherin aufs Sofa, breitet einen Arm auf der Lehne aus. Kein Eingangs-Smalltalk. Es soll gleich losgehen.

OZelot: Mal ehrlich, wie fühlt es sich nach fünfjähriger Pause an, wieder ins Rampenlicht zu treten?

Mick Hucknall: Nun, ehrlich gesagt bin ich selbst überrascht worden. Und so fühlt es sich an.

OZelot: Wer oder was hat dich überrascht?

Mick: Ich hatte eigentlich kein Comeback geplant. Mein Manager hat mich letzten Sommer daran erinnert, dass der 30. Geburtstag von Simply Red bevorsteht. Er wollte, dass wir auf Tournee gehen. Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto besser gefiel mir die Idee. Vielleicht würden die Fans ja gern wieder Songs live hören, gerade die jungen Fans, die vielleicht noch nie Simply Red live gesehen haben . Also habe ich zugestimmt.

OZelot: Die neuen Songs klingen sehr gefühlig. So wie früher: Bei „It‘s Only Love“ und „If You Don‘t Know Me by Now“ denken wir an Engtanzpartys und ein Meer aus Feuerzeugen. Ist dein neues Album „Big Love“ aus der Zeit gefallen?

Mick: Die Musik der Achtziger und Neunzigerjahre war ungeheuer wirksame Musik, sie hatte große Anziehungskraft und konnte mitreißen. Simply Red hat das damalige Lebensgefühl mitgeprägt.

Darüber bin ich stolz. Unser Sound ist sehr original. Das ist es, was die Menschen von uns erwarten. Auch heute noch.

OZelot: Als du vor fünf Jahren aufgehört hast, sagtest du, dass die Musik von Simply Red ausgereizt sei.

Mick: Ich selbst musste aufhören, gegen diese Idee anzukämpfen. Mit ,Stay‘ (das letzte Album in 2007 vor dem Abschied, Anm. der Red.) versuchte ich, vor Simply Red davonzulaufen.

Aber inzwischen fühle ich mich sehr wohl mit dem Flair als eine blue-eyed Soulband. Interview: Sonja Fröhlich



OZ

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