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Kultur Musikalisch vielfarbiges Programm: „Es wird rügerisch!“
Nachrichten Kultur Musikalisch vielfarbiges Programm: „Es wird rügerisch!“
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Bei Festspielfrühling Rügen 2020 dabei: Schauspieler Sebastian Koch. Quelle: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
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Schwerin

„Als ich das erfuhr, hab ich Luftsprünge gemacht“, sagt Daniel Hope über den Moment, als er mit der Konzeption des Festspielfrühlings Rügen betraut wurde. Vom 13. bis 22. März bis 2020 laden die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern wieder zu einem vielseitigen Programm auf die Insel Rügen. Am Montag wurde das Programm, das unter der Federführung von Daniel Hope konzipiert wurde, in Schwerin vorgestellt.

Arrivierte Stars und junge Talente

Daniel Hope ist als weltweit gefeierter und ausgezeichneter Geiger an zahlreichen Projekten beteiligt, aber hier konnte er sich auch persönlich einbringen, mit persönlichen Vorlieben. „Ich war Feuer und Flamme“, bekennt Daniel Hope. „Es war wie ein Pingpong-Spiel“, sagt Hope über die Zusammenarbeit mit Markus Fein, dem Intendanten der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Die Ideen und Anregungen flossen im Kreativprozess hin und her, auf diese Weise wurde ein nicht nur musikalisch vielfarbiges Programm erstellt, das nun die Handschrift von Daniel Hope trägt. Das betrifft nicht nur bereits arrivierte Künstler, wie Josephine Knight (Cello), Maxim Lando (Klavier) oder Ikko Opitz (Geige), auch neue Talente will Daniel Hope stärker ins Rampenlicht bringen. So liegen ihm junge Künstler wie die Geigerin Julia Turnovsky und der Cellist Yibai Chen am Herzen, sie wurden in das neue Programm eingebunden, zum Beispiel beim „Solistenpanorama“ (20. März).

Zum Festspielfrühling Rügen 2020 kommen Stars auf die Insel

Auch die regionale Verbundenheit ist wichtig, so kam die Neubrandenburger Philharmonie ins Programm. Sie wird gleich am Auftaktabend (13. März) zu hören sein, auch beim Orchesterkonzert „Beethoven!“ (20. März). Den Schauspieler Sebastian Koch konnte Daniel Hope ebenfalls für das Programm gewinnen, am 15. März präsentieren die beiden den Abend „Paradies“, Koch wird dabei unter anderem aus Texten von Goethe, Nietzsche und Dostojewski lesen, so wird der Themenkreis „Ursprung, Sehnsucht und Utopie“ inhaltlich gefüllt.

Klassik, Literatur, Talks und Jazz

Intendant Markus Fein preist die Vielseitigkeit von Daniel Hope an, den er sowieso als „Glücksfall“ für die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bezeichnet. „Wir können Daniel Hope nicht nur als Künstlerpersönlichkeit, sondern auch als Gesprächspartner, Rezitator und Conferencier erleben“, so Fein. Die Gäste können den Gastgeber besonders gut kennenlernen, wenn das Künstlergespräch von Julia Sinnhöfer mit Daniel Hope auf dem Programm steht (15. März). Weitere Einblicke gibt es beim Filmabend „Daniel Hope – Der Klang des Lebens“ am 19. März, dann ist der Musiker im Gespräch mit dem Regisseur Nahuel Lopez. Mit dem Programmpunkt „RollOverBeethoven“ (18. März) bindet der Festspielfrühling Rügen im Jahr 2020 auch andere Genres ein, „Revolutionen von Beethoven bis Jimi Hendrix“ ist diese Veranstaltung untertitelt, die Eckart Runge (Violoncello) und Jacques Ammon (Klavier) musikalisch gestalten.

Eine eigene Formulierung für dieses Unternehmen hat Daniel Hope auch schon gefunden: „Es wird rügerisch!“ Damit die Gäste auch ohne Auto auf der Insel beweglich sind, bietet die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen zu allen Abendkonzerten übrigens einen „Festspielbus“ an, die Konzertkarte gilt dann auch als Busticket.

Der Vorverkauf startet heute, das ganze Programm unter www.festspiele-mv.de

Thorsten Czarkowski

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