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Kultur Musikalischer Wanderer zwischen den Welten
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Der in Münster geborene Pianist und Keyboarder Cornelius Rauch. Quelle: HMT Rostock
Rostock

„Take the C-Train“ war das Konzert überschrieben, mit dem Cornelius Rauch zeigte, was er in den vergangenen viereinhalb Jahren an der Hochschule für Musik und Theater Rostock gelernt und auch verfeinert hat. An seiner Seite hatte der Pianist seine Band Destinesia. Mit den musikalischen Weggefährten ist Cornelius Rauch nicht nur künstlerisch verbunden. Überhaupt, das zeigte sich im Laufe des Konzertes immer mehr, herrscht eine kreative und gleichzeitig freundschaftliche Atmosphäre unter den Musikern.

Im Mittelpunkt blieb Cornelius Rauch an Piano und Keyboards, die Klangfarben erweiterten sich mit Violine (Torben Mahns) und Saxophon (Johannes Hörnschemeyer), die Basis legte die Rhythmusgruppe mit Schlagzeuger Jan Erichson und Bassist Maik Nürnberger. Den Schwerpunkt legten die Musiker zunächst auf eigene Stücke, also vom Quintett Destinesia, geschrieben von Cornelius Rauch mit Inspiration – so war Duisburg der Auslöser für die Komposition „Himmel über Marxloh“ und ein Erlebnis in Berlin die Inspiration für „Ringbahn“. In den Stücken ging es auch ums Einfangen von Stimmungen, die dann in Töne gesetzt wurden.

Damit zeigte sich der 1989 in Münster geborene Musiker auch als Wanderer zwischen den Welten: Klassik, Jazz und Popularmusik fließen bei Cornelius Rauch ineinander. Höhepunkt der Abends war schließlich die Komposition „Negev“ des ebenfalls von Rauch initiierten Al-Ereglio-Projekts, das mit einem achtköpfigen Vokalensemble, Live-Elektronik und Bläsern ein zusätzliches Klangvolumen bekam. Ein wirklich fulminantes Stück Musik! Und als Bonus setzte Cornelius Rauch das fröhlich-entspannte Stück „Release“ von Seeed hintendran. Dieser Abend fand nicht nur auf hohem Niveau statt, er war auch ein künstlerischer Dank von Cornelius Rauch an Lehrer, Mitmusiker und Weggefährten. Das Konzert war eine musikalische Bestandsaufnahme, der Weg von Cornelius Rauch geht weiter: In diesem Februar wird er mit seiner Band Destinesia das erste Album aufnehmen.

Thorsten Czarkowski

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