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Kultur Provokante Parodie schlägt Wellen im Netz
Nachrichten Kultur Provokante Parodie schlägt Wellen im Netz
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15:18 29.04.2015
Provokante Parodie: In dem neuen Musikvideo der Rügener Band COR werden die Juroren der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ imitiert.
Provokante Parodie: In dem neuen Musikvideo der Rügener Band COR werden die Juroren der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ imitiert.
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Bergen

Mit einer provokanten Parodie auf die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) sorgt eine Rügener Band zurzeit für Aufregung im Netz. Mit ihrem neuen Video „tot durchs Musikgeschäft“ zeigen die Trash-Rocker der Band COR der Musikindustrie nicht nur akustisch den Stinkefinger. Auch das Video, das auf der Internetplattform You-Tube bereits mehr als 9000 Mal angeklickt wurde, schockt mit eindeutigen Sexszenen.

Imitiert werden die beiden DSDS-Juroren Dieter Bohlen und Mandy Capristo. Nachdem der vermeintliche Dieter Bohlen einem fiktiven Kandidaten die Kleider auszieht und sich dabei genüsslich die Lippen leckt, hat das Mandy-Double Sex mit dem Nachwuchstalent – Nahaufnahme verpixelter Geschlechtsorgane inklusive. Die unzensierte Version ist inzwischen aus dem Netz entfernt worden.

„Das ist natürlich ein sehr kontroverses Video“, sagt Sänger und Songwriter Friedemann Hinz. „Ich bin kein Freund von Pornografie, aber wir wollten den ekligen Aspekt zeigen. Wenn du was erreichen willst, musst du dich hochschlafen.“

Sex als Metapher, Porno als Stilmittel – der Protest der seit 2002 existierenden Band richtet sich sowohl gegen das Profitdenken in der Musikindustrie als auch gegen Kapitalismus generell. Von RTL gibt es bisher keine Reaktion.

 


COR - Business (CENSORED VERSION) #Tot_durchs_Musikgeschäft



Stefanie Büssing