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Kultur Supererfolg: Ava Max mit „Sweet But Psycho“ endlich in den Top Ten der amerikanischen Billboard-Charts
Nachrichten Kultur Supererfolg: Ava Max mit „Sweet But Psycho“ endlich in den Top Ten der amerikanischen Billboard-Charts
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17:10 06.06.2019
Spezialistin für „Klettersongs“: Ava Max (hier bei einem Auftritt im Dignity Health Sports Park im kalifornischen Carson) kämpft sich mit „Sweet But Psycho“ seit 24 Wochen an die Spitze der US-Charts. Quelle: Chris Pizzello/AP
Los Angeles/Hamburg

„Sweet But Psycho“ von Ava Max war ein Welthit. Nur zuhause entpuppte sich der Song der 25-jährigen Sängerin aus Milwaukee, Wisconsin über die „verrückte Süße“ als richtiger Spätzünder. Jetzt hat er es auch hier geschafft.

Nach 24 Wochen in den Bilboard-Hot-100 landete „Sweet But Psycho“ in dieser Woche auf Platz zehn. Der erste TopTen-Hit für Amanda Avi Koci, wie die Tochter albanischer Eltern bürgerlich heißt.

Am 17. August 2018 wurde der Song veröffentlicht, im September begannen die Chartsentrées, Anfang Oktober erreichte „Sweet But Psycho“ die Spitze der schwedischen Charts und begann seinen nun fast einjährigen Siegeszug um die Welt. Bis Ende 2018 stand das Lied an der Spitze von elf Hitparaden. Am Ende waren 17 Hitparadenspitzenplätze erobert – auch in Deutschland.

Ava Max – in den Top Ten der US-Charts nach 24 Wochen

Amerika begnügte sich vorerst mit einem Platz 1 der spezielleren Dance-Club-Songs-Charts. Jetzt also Platz 10 in den „großen“ offiziellen Hot 100. Und die Klettertour im „land of the free“ könnte noch weitergehen. Nichts ist unmöglich, wie der weise Toyota einst sagte.

„Klettersongs“ sind nicht die Norm. In den meisten Fällen steigt ein Song eher rasch in große Höhen und dann kontinuierlich ab. Eine ähnlich lange Reise zum Supererfolg hat seit Dezember ein Country-Rap von Lil Nas X (zuletzt im Remix als Duett mit Country-Altstar Billy Ray Cyrus) absolviert: „Old Town Road“ ackerte sich von Dezember an – mit einem zwischenzeitlichen skandalösen Rauswurf aus den US-Country-Charts – in aller Welt nach oben und führt nunmehr schon seit acht Wochen die amerikanischen Hot 100 an.

„So am I“ steht in den deutschen Airplaycharts auf Platz eins

Meike Kock von Warner Music Deutschland prophezeit deren im März veröffentlichter Nachfolgesingle „So am I“ eine ähnliche Bergwanderung zu den Gipfeln des Ruhms. In den deutschen Airplaycharts befindet sich Max damit derzeit schon auf Platz 1.

Aber in den Singlecharts, wo „So am I“ derzeit auf Platz 35 weilt, stand sie schon mal höher. Ein Zeichen dafür, dass der Zenit überschritten ist? Nein, auch ein zwischenzeitliches Abfallen besiegelt heutzutage keineswegs das Schicksal eines Songs. Je nachdem, welche Marketingmaßnahmen getätigt werden, können weitere Stufen des Erfolgs gezündet werden.

Während Feministinnen bei „Sweet But Psycho“ eine frauenfeindliche Grundhaltung wahrnahmen und sich über eine Stigmatisierung derjenigen, „die an Psychose, Psychopathie oder anderen psychischen Erkrankungen leiden“ (die feministische Autorin Clodagh Ni Maonaigh im „Mental Movement Magazine“) echauffierten, gilt „So am I“ als musikalisches Mutmacherle für alle, die sich als Außenseiter fühlen. Die Botschaft von Ava Max: „Steh zu dir! „Es ist okay, anders zu sein. Ich bin’s auch“

Ava Max – Termine für die nächste Single und Album sind noch offen

Gut Ding will Weile haben. Und dass „Sweet But Psycho“ ein gutes Ding, besser, ein guter Popsong ist, ist unbestritten: Starke Melodie. Mitsingbarer Refrain. Tanzbar. Ein cooles Video gabs obendrein. Gleiches gilt für das nettere „So am I“ (hat einen Hauch von Abba-Sound, und eine gewisse Ähnlichkeit zu „Psycho“ ist auch nicht von der Hand zu weisen). Die „So am I“-Nachfolgesingle kommt bestimmt, das erste Album auch. Termine gibt es für beide Veröffentlichungen noch nicht. Vermutlich werden es wieder Slowburner. Na und?

Von Matthias Halbig/RND

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