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Kultur Theaterreform: 1000 haben Bürgerbegehren unterschrieben
Nachrichten Kultur Theaterreform: 1000 haben Bürgerbegehren unterschrieben
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06:21 03.06.2015
Eine Initiative wehrt sich gegen die mögliche Fusion der Theater und Orchester im Osten des Landes.
Eine Initiative wehrt sich gegen die mögliche Fusion der Theater und Orchester im Osten des Landes. Quelle: Stefan Sauer/dpa
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Stralsund

Die Initiatoren des Stralsunder Bürgerbegehrens für den Erhalt der Eigenständigkeit des Theaters Vorpommern streben eine Anzahl von 4000 Unterschriften an. „Wir sind optimistisch, diese Zahl bis Juli zu erreichen“, sagte die Stralsunder Ärztin Inkeri Beland, die das Bürgerbegehren gemeinsam mit dem Netzwerk „TheaterLeben!“ auf den Weg gebracht hat.

4000 Unterschriften würden benötigt, damit das Begehren in einen Bürgerentscheid münden kann, betont Beland. Dieser müsste dann von der Stadtverwaltung in Form einer Wahl durchgeführt werden. Der Bürgerentscheid über die Zukunft des Theater könnte, sollten die Unterschriften rechtzeitig zusammenkommen, an den Volksentscheid zur Gerichtsreform in Mecklenburg-Vorpommern im September 2015 gekoppelt werden.

Hintergrund des Bürgerbegehrens sind die Pläne von Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) das Theater Vorpommern mit der Theater und Orchester GmbH in Neubrandenburg und Neustrelitz zu einem „Staatstheater Nordost“ zu fusionieren, um Kosten zu sparen.


Webseite des Netzwerks Theaterleben



Benjamin Fischer