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Kultur André Rieu verzaubert Rostocker Stadthalle
Nachrichten Kultur André Rieu verzaubert Rostocker Stadthalle
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16:01 27.01.2019
André Rieu und sein Johann-Strauss-Orchester auf ihrer 24. Deutschland-Tour in der ausverkauften Rostocker Stadthalle. Quelle: Foto: Ove Arscholl
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Rostock

Wenn Autokolonnen und Menschenmassen vor der Stadthalle stehen, dann sind André Rieu und sein Johann-Strauss-Orchester wieder mal in Rostock zu Gast. Für 4500 zählte am Freitag, dass der Walzerkönig zu zweieinhalb Stunden stimmungsvoller Musik geladen hatte. Das Publikum konnte sich geschmeichelt fühlen, dass Rieu zum 16. Male seinen Rostocker Anhängern mit Beginn der Deutschlandtour seine Aufwartung machte. Das laut des Orchester-Chefs „beste Publikum der Welt, zudem das musikalische und sangesfreudigste“, empfing die Musiker mit stürmischem Applaus. Rieu rief: „Lasst die Musik sprechen!“

4500 Besucher zeigten sich am Freitagabend von der Musik und Show des niederländischen Star-Geigers und seines Orchesters begeistert.

Bereits bei „Volare“, dem ersten Titel, wurde klar, dass der Dirigent nicht übertrieben hatte, als er die Sangeslust der Hiesigen lobte. Gesungen von den „Platin Tenors“, stimmte der Saal ebenso kräftig mit ein, wie bei der italienischen Volksweise „Tiritomba“. Der Arie „Nessun dorma“ aus der Puccini-Oper „Turandot“ lauschte das Publikum fast atemlos. Auch nach Anna Majchrzaks Interpretation von „You raise me up“ oder nach einer von Donji von Dorn zauberhaft vorgetragenen Arie aus Verdis „Rigoletto“ hielt es die Zuhörer nicht mehr auf den Plätzen. Ein Höhepunkt kündigte sich an, als André Rieu ein Straßenmusiker-Trio aus St. Petersburg auf die Bühne rief, das er in seiner Heimatstadt Maastricht kennengelernt hatte. Mit der Titelmusik aus „Dr. Schiwago“ sowie russischen Weisen wie „Kalinka“ trafen sie den Nerv eines Publikums. Gefallen fand auch der gute, alte „Schneewalzer“, bei dem Plastik-Schnee von der Decke rieselte. Ebenso gut kam der von bunten Ballons begleitete „Radetzkymarsch“ an. Die „schöne blaue Donau“ blieb ohne Zugabe. Viele Besucher ließen sich nicht lange bitten und machten die Halle zum Tanzsaal. Zu einem der emotionalsten Momente wurde die von André Rieu bearbeitete „Ode an die Freude“.

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Werner Geske