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MV aktuell Überdurchschnittliches Wachstum: So entwickelt sich die Wirtschaft in MV
Nachrichten MV aktuell Überdurchschnittliches Wachstum: So entwickelt sich die Wirtschaft in MV
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13:49 24.09.2019
Symbolbild für die wachsende Wirtschaft in MV: In Wismar steht der neue Kran-Gigant von MV Werften.  Quelle: MV Werften
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Schwerin

Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist im ersten Halbjahr um 1,5 Prozent gewachsen - so stark wie in kaum einem anderen Bundesland. Nur Hamburg (1,6 Prozent) und Berlin (1,9) liegen vor dem Nordosten. Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag in Schwerin mit.

Bundesweit legte das Bruttoinlandsprodukt um 0,4 Prozent zu. Deutschland wird als exportorientierte Volkswirtschaft besonders stark durch die Handelskonflikte belastet.

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Produzierende Gewerbe und Landwirtschaft vorn

Zum Anstieg der Wirtschaftsleistung in MV trugen den Angaben zufolge vor allem das Produzierende Gewerbe, die Landwirtschaft und – weniger ausgeprägt – die Dienstleistungsbereiche bei. Die Daten basieren auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, dem auch das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern angehört.

Deutlich höherer Anstieg als im Vorjahr

Im vergangenen Jahr war die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern nur um 0,7 Prozent gewachsen und damit deutlich hinter der bundesweiten Entwicklung zurückgeblieben. Für ganz Deutschland hatte der Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,4 Prozent ermittelt.

Glawe: „Exportgeschäft weiter ankurbeln“

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) erklärte, die Binnenwirtschaft sei in MV im ersten Halbjahr das Zugpferd gewesen. Die positive Entwicklung könne jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der wirtschaftliche Aufholprozess noch nicht abgeschlossen sei. „Wir müssen das Exportgeschäft weiter ankurbeln und intensiv um Investoren werben“, erklärte Glawe. Dazu sei weiter die Unterstützung durch europäische Fördermittel nötig. Derzeit liefen beim Bund und in Brüssel die Gespräche für die neue EU-Förderperiode 2021 bis 2027.

Von OZ