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MV aktuell OZ-Weihnachtsaktion: Vielen Dank für 223 .191  Euro
Nachrichten MV aktuell OZ-Weihnachtsaktion: Vielen Dank für 223 .191  Euro
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10:55 24.12.2018
Die Grimmener Nachwuchsringer wollen mit dem Geld aus der OZ-Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ eine Ringermatte kaufen.  Quelle: © Frank Weitzer
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Rostock

Was für ein Finale! In den letzten Tagen gingen noch mal mehrere zehntausend Euro Spenden in den zehn Lokalredaktionen der OSTSEE-ZEITUNG ein. Damit geht die Aktion „Helfen bringt Freude“ mit einer Spendensumme von – vorläufig – 223.191 Euro zu Ende. Vielen Dank allen Spendern!

Mit 58.800 Euro die größte Summe ist bislang in Rostock zusammengekommen. Das Geld geht an „Oskar“, den ökumenischen ambulanten Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst. Der hilft Angehörigen, die den Tod geliebter Menschen verkraften müssen. „Wir sind auf Spenden angewiesen. Die Spenden der OZ-Leser geben uns Sicherheit für viele Jahre“, so Lea Puchert aus dem „Oskar“-Team. „Danke für so viel Großzügigkeit und Wertschätzung.“

Schwimmunterricht für Kindergartenkinder zu finanzieren, das ist das Ziel der Spendenaktion von OZ und DRK-Kreisverband Zinnowitz (Insel Usedom). 16 797 Euro gingen bislang an Spenden ein.

Für das Frauenhaus in Greifswald spendeten OZ-Leser 36.756 Euro. Mitarbeiterin Christiane Siegler: „Wir freuen uns riesig. Zu Beginn des Jahres hatten wir noch solche Sorgen, ob wir überhaupt bestehen können.“ Mit dem Geld sollen der marode Garten des Frauenhauses verschönert, ein Spielzimmer eingerichtet und zahlreiche Reparaturen ausgeführt werden.

26 .787 Euro spendeten die Leser in und um Stralsund für den Verein Strelakids, der sich um Familien mit chronisch kranken Kindern kümmert und eine über das erste Lebensjahr hinausgehende Gesundheitssprechstunde anbieten will.

Dass so viele Leute sich beteiligen sei „einfach fantastisch“, sagt Mathias Schuck, Vorsitzender des Vereins „Athletic Energy“ in Grimmen. Seit 2017 wird hier, nach 20 Jahren Pause, wieder gerungen. Fast 60 Kinder sind inzwischen dabei. Jedoch fehlt es noch an Trainings-Utensilien. Ganz wichtig: eine richtige Ringermatte, die rund 7000 Euro kostet. Mit der Spendensumme in Höhe von 22.277 Euro können sich die Athleten diesen Traum erfüllen.

Die Lokalredaktion Rügen sammelt für den Weißen Ring, der sich um die Opfer von Straftaten kümmert. 18 700 Euro wurden hier bislang gespendet. Martin Stemmler, Leiter der Außenstelle Putbus, freut sich über die große Spendenbereitschaft. „Die Aktion ist eine Anerkennung unserer Arbeit und gleichzeitig Werbung für den Weißen Ring.“

9725 Euro wurden von den Lesern der Lokalredaktion Ribnitz-Damgarten gespendet. Das Geld geht an das Pestalozzi-Förderzentrum und die Rosenhofschule Ribnitz-Damgarten sowie die Komensky-Förderschule in Barth. „Das ist Wahnsinn“, sagt Elke Krausche, Vorsitzende des Fördervereins des Pestalozzi-Förderzentrums. „Jeder Cent hilft, die Träume der Kinder zu verwirklichen.“

In Bad Doberan kamen für die Kinder- und Jugendarbeit beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes bislang 11.835 Euro zusammen. Um den Notfall trainieren zu können, brauchen die Retter von morgen unter anderem Übungspuppen, Erste-Hilfe-Rucksäcke, Schwimmbretter. „Ich freue mich riesig“, sagt DRK-Ehrenamtskoordinatorin Susann Wieland.

17. 738 Euro sind in Wismar zusammengekommen. Das Geld geht an Rettungsschwimmer, die Schwimmkurse für Kinder aus einkommensschwachen Familien und krebskranke Menschen organisieren, und den Verein „Jauxi!Entertainment“. Hinter dem stehen 100 Jugendliche, die in ihrer Freizeit Musicals auf die Bühne bringen. Maik Spangenberg von der DLRG Wismar erklärt, das Geld werde für weitere Schwimmkurse genutzt. „Jauxi“ plant weitere Musical-Produktionen.

Bisher 4846 Euro sind in Grevesmühlen gespendet worden. Zum einen soll die Tafel unterstützt werden, die sich ein Kühlfahrzeug anschaffen möchte, um die Waren zu den drei Ausgabestellen zu transportieren. Zudem soll bis Ende kommenden Jahres der umweltfreundliche Bus des Vereins „Stadt ohne Watt“ finanziert werden, der das Fahrzeug Jugendgruppen kostenlos zur Verfügung stellt.

„Die Spendensumme macht mich stolz und glücklich“, betont OZ-Chefredakteur Andreas Ebel. „Jeder Cent kommt dem Spendenzweck direkt zugute.“

Noch bis zum Januar kann weiter für die Projekte gespendet werden. Ebel: „Wir berichten in den nächsten Monaten darüber, wie das Geld eingesetzt wurde.“ Im vergangenen Jahr kamen bei der OZ-Aktion insgesamt 257.000 Euro zusammen.

Thomas Luczak

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