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MV aktuell Absage vom Land: Ostseebad nimmt Küstenschutz selbst in die Hand
Nachrichten MV aktuell Absage vom Land: Ostseebad nimmt Küstenschutz selbst in die Hand
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06:30 21.03.2014
In der Nähe der Steilküste im Ostseebad Ahrenshoop auf dem Fischland-Darß-Zingst immer wieder Spaziergänger unterwegs, ein Schild warnt vor den Gefahren. Hier im vergangenen Winter.
In der Nähe der Steilküste im Ostseebad Ahrenshoop auf dem Fischland-Darß-Zingst immer wieder Spaziergänger unterwegs, ein Schild warnt vor den Gefahren. Hier im vergangenen Winter. Quelle: Bernd Wüstneck
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Ahrenshoop

Den Küstenschutz in Ahrenshoop muss die Gemeinde künftig selbst in die Hand nehmen. Das wurde bei einer Veranstaltung der Interessengemeinschaft „Hohes Ufer“ am Mittwochabend deutlich. Vom Umweltministerium aus Schwerin gab es eine klare Absage: Das Land werde auf dem Fischland keinen Küstenschutz betreiben.

Nun will das Ostseebad selbst aktiv werden. Eine Masterarbeit zu dem Thema liegt bereits vor. Planungen zu den Kosten sollen jetzt begonnen werden. Angedacht sind 40 bis 50 Buhnenreihen - eine soll laut Gemeinde rund 50 000 Euro kosten. Das Ostseebad hofft dabei auf 90-prozentige Förderung vom Land.

Am Hohen Ufer in Ahrenshoop kommt es seit Jahren immer wieder zu Abbrüchen. Die Interessengemeinschaft engagiert sich seit langer zeit aktiv für einen Küstenschutz, um dem Landraub durch die Ostsee ein Ende zu bereiten.



Virginie Wolfram