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MV aktuell MV bezwingt den Schweinhund: So geht’s weiter
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09:23 25.01.2019
Thomas Dornblüth, Christine Schirrow, Rosana Güldenzopf und Kathrin Gräning (neben ihrem Sohn, der nicht teilnimmt)
Thomas Dornblüth, Christine Schirrow, Rosana Güldenzopf und Kathrin Gräning (neben ihrem Sohn, der nicht teilnimmt) Quelle: privat
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Rostock

„Wir sind motiviert, etwas für uns und unseren Körper zu tun. Wir wissen, dass wir anfangen möchten, nur nicht wann und wie ...“, schreibt Christine Schirrow nachdem die OZ alle Leser aufgerufen hatte, mit der Aktion „Los! Laufen“ durchzustarten. Gemeinsam mit Thomas Dornblüth möchte die 37-Jährige im Oktober zwölf Kilometer über die Rügenbrücke laufen.

So wie dem Paar aus Nienhusen (Landkreis Rostock) geht es vielen: Der Geist ist willig, allein das Fleisch ist schwach. Auch Kathrin Gräning ist fest entschlossen durchzustarten, seitdem sie ihren Sohn zum Berlin-Marathon begleitet hatte. Schon vor Monaten hat die 52-Jährige aus Barth dafür Schuhe gekauft. Noch sind sie unbenutzt. Das wird sich nun ändern.

Ein Ziel für alle: Durchhalten

Mehr als 60 Leser und OZ-Mitarbeiter ziehen 2019 mit ihr an einem Strang: Einzelkämpfer, Paare, Familien, Mütter, Freunde, beruflich stark eingebundene Menschen, Rentner, Walking-Anfänger, Marathon-Läufer, Idealgewichtige und Menschen mit großen und kleinen Abnehm-Plänen im Alter von 22 bis 74. Zwischen Nordwestmecklenburg und Usedom sind sie vereint im Ringen mit ihrem inneren Schweinehund. Alle Mitstreiter – egal wie fit sie sind – treiben zwei Fragen um: Wie fange ich an und wie bleibe ich dran? Diese Fragen werden Experten im Laufe des Jahres immer wieder aufgreifen und an konkreten Beispielen beantworten.

So geht es weiter

Alle Teilnehmer haben eine sportliche Selbsteinschätzung abgegeben – von 1 (Ich schwitze schon bei einem Spaziergang) bis 6 (Ich bewältige mindestens eine Halbmarathon-Distanz). Sie haben ihren Body-Maß-Index mit Hilfe ihrer Größe und ihres Gewichts berechnet und ein sportliches Ziel definiert. Auf Basis dieser Daten wird ein Team bestehend aus Sportmediziner Dr. Rolf Kaiser und Sportwissenschaftlern Gruppen bilden. Jede erhält eine Trainingsempfehlung. In regelmäßigen Abständen wird der Trainingsstand aller Teilnehmer abgefragt und eine neue Empfehlung gegeben. Die OSTSEE-ZEITUNG wird das Training und alle Fortschritte eng begleiten. Vor einem allzu beherzten Start warnt Dr. Kaiser übrigens: „Überlastungen müssen unbedingt vermieden werden. Grundsätzlich ist körperliche Aktivität positiv, darf aber keine Qual sein.“ Er empfiehlt allen Sport-Neulingen, die älter als 35 Jahre sind, einen Basis-Check beim Arzt. Dazu gehören eine körperliche Untersuchung, die Messung des Blutdrucks und ein Ruhe-EKG. Und dann gilt für alle: Sport frei!

Juliane Schultz