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MV aktuell Alternativen zu Mehmet-Turgut-Weg gesucht
Nachrichten MV aktuell Alternativen zu Mehmet-Turgut-Weg gesucht
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17:39 10.05.2012
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Rostock

Nach der Entscheidung eines Rostocker Ortsbeirats gegen die Umbenennung einer Straße nach einem der Mordopfer der Neonazi-Zelle NSU denkt die Stadtverwaltung über Alternativen nach. „Eine Namensänderung anderer Straßen in der Nähe des Tatorts im Stadtteil Dierkow ist denkbar und könnte geprüft werden“, teilte die Stadt auf OZ-Anfrage mit.

Der 25 Jahre alte Imbiss-Verkäufer Mehmet Turgut war 2004 in einem Imbissstand in der Neudierkower Straße erschossen worden. Diese Straße sollte ursprünglichen Anträgen zufolge in Mehmet-Turgut-Straße umbenannt werden. Der Fall in Rostock war der fünfte innerhalb einer Serie von zehn, zumeist ausländerfeindlich motivierten Morden, für die die Zwickauer Neonazi-Zelle NSU verantwortlich gemacht wird. Der Ortsbeirat von Dierkow hatte sich zwar gegen die Umbenennung der Straße gewandt, eine Gedenktafel könne aber aufgestellt werden.

OZ

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