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Anglerverband zieht positive Zwischenbilanz von „Angeln macht Schule“

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21:01 18.12.2019
Der Landesanglerverband hat eine positive Zwischenbilanz des Pilotprojekts „Angeln macht Schule“ gezogen. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Born

Der Landesanglerverband hat eine positive Zwischenbilanz des Pilotprojekts „Angeln macht Schule“ gezogen. An zwei Referenzschulen in Satow (Landkreis Rostock) und Hagenow (Kreis Ludwigslust-Parchim) seien die Schüler ans Thema herangeführt worden, sagte eine Sprecherin des Landesanglerverbands am Mittwoch beim Besuch einer Schulklasse in der Borner Landesforschungsanstalt. „Die Kinder waren voller Begeisterung bei der Sache.“ Sie hätten sich so mit der Thematik beschäftigt, wie es von den Organisatoren erwünscht war. Zum Projekt gehöre auch, dass die Kinder selbst angelten. Es sei wichtig, dass sie in die Natur gehen.

Am Mittwoch hatten 17 Schüler aus verschiedenen Klassenstufen der Grundschule Recknitz-Trebeltal in Tribsees im Rahmen von „Angeln macht Schule“ die Aquakulturen in Born auf dem Darß besucht. Dort sollten sie Fische aus der Nähe kennenlernen, ein Bewusstsein für das Leben unter der Wasseroberfläche entwickeln und den Fisch als wichtige Nahrungsressource erleben. In Laich- und Aufzuchtbecken leben in Born Zander, Forellen, Schnäpel und auch Garnelen.

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Einführung löste Debatten aus

Seit dem Schuljahr 2018/19 gehört Angeln zum regulären Angebot an Ganztagsschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Präsident des Landesanglerverbandes Karl-Heinz Brillowski erklärte, dass Aufklärung und Information für den größten Naturschutzverband des Landes im Vordergrund bei der Arbeit mit Kindern stehe. „So vermitteln wir auch das Prinzip der nachhaltigen Nutzung unserer Möglichkeiten im eigenen Land.“

Vor einem Jahr hatten die Dachverbände für Kinder- und Jugendbildung, Kultur, Sport und die Kirchen im Land eine Kooperationsinitiative zur Gestaltung der Ganztagsschule gestartet. Die Einbeziehung der Freizeitangler hatte für Debatten gesorgt. So bezeichnete die Tierschutzorganisation Peta schulische Angebote zum Angeln als „Erziehung zur Grausamkeit“.

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Von RND/dpa