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MV aktuell Anklage fordert Haft für Gerüstbau-Unternehmer
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00:00 16.02.2016
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Schwerin

. Der Prozess um die millionenschwere Abgabenschuld eines Gerüstbau-Unternehmers aus Mecklenburg neigt sich dem Ende zu. Der 46-Jährige habe den ihm zur Last gelegten Betrug zugegeben, sagte gestern ein Sprecher des Landgerichts Schwerin. Zuvor sei ihm bei einem umfassenden Geständnis eine Strafe zwischen zwei und drei Jahren in Aussicht gestellt worden.

Die Strafforderung der Staatsanwaltschaft laute zwei Jahre und acht Monate Gefängnis. Die Verteidigung plädierte bei einer Strafe von zwei Jahren auf eine Aussetzung zur Bewährung.

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Laut Anklage hatte der Mann, der unter anderem in Ludwigslust eine Gerüstbaufirma betrieb, falsche Angaben zu seinen Beschäftigten gemacht. In der Folge seien 493 000 Euro an Beiträgen zur Sozialversicherung gar nicht erhoben worden. Außerdem wird ihm vorgeworfen, Lohn- und Umsatzsteuer in Höhe von 656 000 Euro hinterzogen zu haben.

Die Taten sollen sich zwischen 2003 und 2008 ereignet haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte, wegen des langen Verfahrens sechs Monate der geforderten Haft als vollstreckt anzusehen. Das Urteil wird am 22. Februar verkündet.



OZ

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