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MV aktuell Bahnfahrer in MV müssen im Juli weiter mit Ausfällen rechnen
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08:57 02.07.2019
Tausende Lokführer fehlen – darum fallen immer wieder Züge in MV aus. Quelle: Arne Dedert/dpa/Archiv
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Cottbus/Rostock

Noch den ganzen Juli über müssen Bahn-Reisende in der Region Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Zugausfällen rechnen. Grund sei unter anderem fehlendes Personal, sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage. Zudem würde die Situation durch Großereignisse verschärft: Sonderzüge etwa zur Landesgartenschau in Wittstock/Dosse oder zu Open-Air-Konzerten bänden zahlreiche Mitarbeiter, deren Zahl ohnehin sehr knapp sei.

Auch Bauarbeiten an den Strecken während der Ferienzeit führten zu Einschränkungen im Verkehr. Linien müssten unterbrochen werden, Züge könnten nicht durchfahren. Mitarbeitern würden zudem zusätzlich gebunden, weil für eine Strecke dann zwei Züge mit jeweils einem Lokführer notwendig seien, sagte der Sprecher.

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Entspannung erst im August

Mit einer deutlichen Entspannung werde aber im August gerechnet, hieß es. Dann würden neue Bahn-Mitarbeiter ihren Dienst antreten.

In diesem Jahr sollen 3420 neue Kollegen in den Ländern Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern hinzu kommen, darunter 210 Lokführer, 170 Fahrdienstleiter sowie 400 Instandhalter. Deutschlandweit will die Bahn mit ihrer Strategie „Starke Schiene“ 2019 rund 22 000 neue Mitarbeiter einstellen, davon mehr als 2000 Lokführer. Insgesamt arbeiten bei der Bahn bereits 18 000 Lokführer, davon rund 12 000 bei DB Regio.

Auch Quereinsteiger unter den neuen Mitarbeitern

Neben Auszubildenden seien unter den neuen Mitarbeitern auch Quereinsteiger, die in einer zehn- bis zwölfmonatigen Ausbildung auf den Beruf vorbereitet werden. Voraussetzung ist den Angaben zufolge eine abgeschlossene Berufsausbildung, möglichst im technischen Bereich. Im Vorjahr war die Mitarbeiterzahl in der Region um 3390 Beschäftigte aufgestockt werden, weil viele Mitarbeiter in Rente gegangen waren. Für die schnelle Qualifizierung von Personal erhöht die Bahn die Ausbildungskapazitäten um ein Drittel.

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