Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell A-20-Loch nicht als Sündenbock missbrauchen
Nachrichten MV aktuell A-20-Loch nicht als Sündenbock missbrauchen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:06 19.08.2019
Axel Büssem kommentiert den Neubau der A 20 bei Tribsees. Quelle: OZ
Anzeige
Rostock

Das abgerissene Teilstück der A  20 bei Tribsees wird ab Montag wieder aufgebaut. Das ist zunächst mal eine gute Nachricht – auch wenn die Reparatur voraussichtlich bis 2023 dauert. Aber die Tatsache, dass es jetzt losgeht, ist angesichts der deutschen Bürokratie schon bemerkenswert. Nun darf aber wirklich auch nichts dazwischenkommen, denn jede weitere Verzögerung kostet nicht nur Nerven, sondern im Zweifelsfall bares Geld.

Sicher ist es schwer, zu ermitteln, wie viele Touristen wegen eines im deutschlandweiten Vergleich harmlosen Staus wegbleiben oder auch nur unzufrieden sind. Dafür gibt es bestimmt gewichtigere Gründe. Aber jede stornierte Übernachtung ist eine zu viel. Und bei manchem Urlauber mag der Ärger über das Loch ja der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Wie sagt der Tourismusverbandschef von Rügen so richtig: Dass die Urlauberzahlen auf Rügen und Usedom zuletzt nicht so anstiegen wie anderswo, sollte Anlass sein, auch mal auf die hausgemachten Probleme zu schauen, etwa bei der Qualität. Denn das A 20-Loch kann nicht als Sündenbock für alle Fehlentwicklungen herhalten.

Das A-20-Loch in Bildern

Das A-20-Loch bei Tribsees und auch die Behelfsbrücke haben zwei Jahre lang für Negativschlagzeilen gesorgt. Nun beginnt der Wiederaufbau.

Von Axel Büssem

Das A-20-Loch bei Tribsees hat zwei Jahre lang für Negativschlagzeilen gesorgt und der Autobahn traurige Berühmtheit verschafft. Nun gibt es gute Nachrichten: Endlich beginnt der Wiederaufbau. Autofahrer, Anwohner und Touristiker sind erleichtert.

19.08.2019

Keine Tore, keine Punkte: Hansa findet einfach nicht in die Erfolgsspur und spielt erschreckend blutleer. Dazu gibt der Verein auf allen Ebenen ein schlechtes Bild ab, kommentiert OZ-Redakteur Sönke Fröbe.

Das Verbrechen schockierte die Menschen auf Usedom, die 18-jährige Maria wurde brutal ermordet. Die zwei mutmaßlichen Täter, junge Männer aus der Region, stehen jetzt vor Gericht.

18.08.2019