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MV aktuell Bund sagt Geld für Hochschulen in MV zu
Nachrichten MV aktuell Bund sagt Geld für Hochschulen in MV zu
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05:30 27.02.2019
Anja Karliczek (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, sagt eine Fortführung des Hochschulpaktes mit den Ländern bis 2027 zu. Quelle: dpa
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Rostock

Gute Nachricht für Universitäten und Hochschulen im Land: Die Bundesregierung werde den Hochschulpakt, mit dem wichtige Projekte und Stellen finanziert werden, über das Jahr 2020 hinaus fortsetzen, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Dienstag gegenüber der OZ. „Wir werden die Mittel bis 2027 verstetigen“, so Karliczek. Bislang erhielt MV 25 bis 30 Millionen Euro pro Jahr vom Bund über den Hochschulpakt, 2018 waren es 21 Millionen. Bis 2027 kämen in Summe noch einmal rund 150 Millionen Euro zusammen.

Birgit Hesse (SPD), Bildungsministerin in MV, begrüßt Karliczeks Aussage. Allerdings lässt sie auch Skepsis durchblicken. Denn erst im Mai treffe sich eine Bund-Länder-Gruppe zur weiteren Abstimmung. Entscheidend seien die Kriterien, nach denen die Bundesmittel auf die Hochschulen der Länder verteilt werden sollen. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass wir nicht schlechtergestellt werden“, so Hesse. Vertreter einiger Länder fordern einen deutlichen Aufschlag der Hochschulpaktmittel des Bundes.

Dies wäre zu begrüßen, erklärt Prof. Bodo Wiegand-Hoffmeister, Rektor der Hochschule Wismar. „Die Mittel sind nötig, um den Aufwuchs an Hochschulplätzen abbilden zu können.“ Für die Betreuung von mehr Studenten brauche es auch mehr Personal. Hesse erklärt: Ein Ziel sei es, mit dem Geld „Stellen an den Hochschulen zu entfristen“. Damit würden Mitarbeiter mehr Sicherheit erhalten.

Frank Pubantz

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