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MV aktuell Schwere Vorwürfe gegen CDU-Politikerin
Nachrichten MV aktuell Schwere Vorwürfe gegen CDU-Politikerin
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19:02 28.02.2019
Steht unter Druck: Die Ludwigsluster Landtagsabgeordnete Maika Friemann-Jennert (CDU). Quelle: Cornelius Kettler
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Schwerin

Schwere Vorwürfe gegen die Landtagsabgeordnete Maika Friemann-Jennert. Die CDU-Politikerin soll sich mit Hilfe einer Briefkastenadresse in Ludwigslust Geld erschlichen haben, das ihr nicht zusteht. Abgeordnete erhalten bis zu 450 Euro Mietzuschuss im Monat, wenn ihr Wohnsitz mehr als 30 Kilometer vom Landtag entfernt ist und sie in Schwerin einen Nebenwohnsitz unterhalten. Die Politikerin widerspricht, sie habe einen Hauptwohnsitz in Ludwigslust und eine Nebenwohnung in Schwerin. Auf ihre Veranlassung habe der Landtag ein Prüfverfahren eingeleitet.

„Hätte auch nach Hause gehen können“

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wären auch ihre Mandate im Kreistag und in der Stadtvertretung Ludwigslust fraglich, für die ein Wohnsitz in Kreis, bzw. Stadt nötig ist. Sonnabend stimmt der Kreisverband über die Listen für die Kommunalwahl ab. „Da wird über alles gesprochen“, kündigt Geschäftsführer Dieter Eckert an. 2018 soll sie nach einer Parteiveranstaltung in Ludwigslust ein Hotelzimmer genommen haben, obwohl ihre vermeintliche Wohnung gleich um die Ecke ist. Friemann-Jennert bestätigt die Hotelübernachtung auf eigene Kosten. „Hätte auch nach Hause gehen können, bin ich aber nicht“, sagt sie der OZ.

Jeder Abgeordnete sei für seine Angaben selbst verantwortlich, teilt Torsten Renz, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU mit. „Nichtsdestotrotz gehen wir davon aus, dass alle Abgeordneten der CDU-Fraktion gegenüber der Landtagsverwaltung korrekte Angaben machen.“

Gerald Kleine Wördemann

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