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MV aktuell Coach gibt Laufanfängern Tipps für den Trainingsstart
Nachrichten MV aktuell Coach gibt Laufanfängern Tipps für den Trainingsstart
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11:53 08.01.2019
Fitnesstrainer Robert Menzel am Kühlungsborner Weststrand Quelle: Frank Söllner
Kühlungsborn

Robert Menzel (28) ist Sport- und Fitnesskaufmann sowie Ernährungsberater. Der Personal-Trainer ist zudem Ausbilder und Prüfer für die IHK und betreibt in Kühlungsborn ein Studio.

OZ: Es sind noch zehn Monate bis zum Rügenbrückenlauf und ich bin vollkommen untrainiert. Ist es überhaupt eine gute Idee, mit dem Laufen im Winter zu starten?

Robert Menzel: Sport ist immer eine gute Idee, insbesondere unter freiem Himmel. Bei Minusgraden rate ich allerdings eher nicht zum Lauftraining. Man muss sich gerade als Anfänger nicht unnötig geißeln und kann bei Frost und Regen auch ins Studio ausweichen. Ein Laufband tut es zur Not auch. Generell ist es aber sinnvoll, auf dem Boden zu trainieren, auf dem man auch einen Volkslauf absolvieren möchte.

Und wie ist es, wenn ich übergewichtig bin? Darf ich überhaupt schon laufen oder muss ich erst abnehmen?

Wer starkes Übergewicht hat, sollte nicht gleich loslaufen. In dem Fall ist eine Gewichtsabnahme sinnvoll. Aber bei leichtem Übergewicht ist das kein Problem, da würde ich sofort starten.

Was könnte als Laufanfänger heute mein erster Schritt sein?

Zunächst ist es wichtig, die Ist-Situation festzustellen: Was passiert eigentlich, wenn ich mich bewege? Wie schnell bin ich außer Atem? Ich empfehle am Anfang schnelles Gehen, dann kleine Intervalle von abwechselndem Gehen und Laufen oder kleinen Pausen bis man weiterlaufen kann. Die Pausen werden immer kürzer, bis man durchläuft. Die ersten drei Wochen würde ich es ruhig angehen lassen, aber dann den Körper fordern. Man muss ihm Reize setzen, damit er sich verändert.

Mein Ziel ist es zwölf Kilometer im Oktober zu laufen. Ist das realistisch?

Ja, bei zwei bis drei intensiven Einheiten pro Woche ist das locker machbar.

Gibt es einen Trick, wie ich es schaffe, über so einen langen Zeitraum dranzubleiben?

Wichtig ist es, sich konkrete, messbare Ziel zu setzen und viele Zwischenziele einzubauen. Wenn man also im Oktober zwölf Kilometer laufen möchte, dann könnte man im Mai einen Probelauf einplanen – vielleicht eine Distanz von fünf Kilometern. Trainieren heißt immer auch planen und kontrollieren. Und man sollte sich Hilfe suchen. Deshalb finde ich die OZ-Aktion auch so gut. 97 Prozent aller Sportler erreichen übrigens ihre Ziele nicht. Das liegt nicht an schlechten Plänen, es gehört eben mehr dazu – ein Trainingspartner ist ideal.

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