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MV aktuell NDR 1 Radio MV bleibt in Hörergunst vorn
Nachrichten MV aktuell NDR 1 Radio MV bleibt in Hörergunst vorn
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14:46 27.03.2019
Ein Radio mit UKW- und MW-Empfang. Quelle: dpa
Frankfurt/Main/Schwerin

NDR 1 Radio MV kann auf seine Stammhörerschaft in Mecklenburg-Vorpommern bauen und bleibt das meistgehörte Programm im Nordosten. Wie aus den am Mittwoch in Frankfurt/Main vorgelegten neuen Daten der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hervorgeht, erreichte der öffentlich-rechtliche Regionalsender im Schnitt täglich 371 000 Hörer. Im Vergleich zur Befragung im Juli nahm die Hörerzahl aber ab.

Ostseewelle landet auf Platz zwei

Die Ostseewelle als größter Privatsender im Nordosten landete in der Hörergunst erneut auf Platz zwei. Laut Media-Analyse schalteten im Schnitt 305 000 Zuhörer pro Tag den Sender ein, ebenfalls weniger als bei der vorhergehenden Erhebung. Der zweite Privatsender Antenne MV kam auf 258 000 Hörer am Tag. Dahinter folgen mit NDR 2 (164 000), dem Jugendsender N-Joy (129 000) und NDR Info (54 000) länderübergreifende Programme des NDR. Das private Schlagerradio B2 verzeichnete erneut eine leicht wachsende Hörerschaft und kam auf rund 65 000 Hörer am Tag.

Bei den Marktanteilen kam NDR 1 Radio MV laut Media-Analyse auf 27,7 Prozent. Die Ostseewelle erreichte 21,9, Antenne MV 13,2 Prozent. Für die Berechnungen werden Ergebnisse für die werberelevanten Sendetage Montag bis Freitag herangezogen. Für die Media-Analyse werden zwei Mal im Jahr bundesweit rund 70 000 deutschsprachige Bürger ab 14 Jahren nach ihren Hörergewohnheiten befragt, davon in Mecklenburg-Vorpommern knapp 2100. Die dabei ermittelten Daten sind Grundlage für die Preise der Radiowerbung, für private Anbieter die wesentliche Einnahmequelle.

Nutzung des Radios bleibt insgesamt stabil

Wie die jüngste Befragung ergab, bleiben trotz leichter Verluste die öffentlich-rechtlichen Sender auf dem deutschen Radiomarkt vorne. Die ARD-Wellen erreichen im Schnitt an einem Werktag 37,018 Millionen Menschen. Das ist gut ein Prozent weniger als im Juli vergangenen Jahres. Die privaten Sender schalten bundesweit 30,101 Millionen Hörer ein – ein Zugewinn von 0,7 Prozent.

Die Nutzung des Radios ist der Untersuchung zufolge sehr stabil geblieben. Die Menschen in Deutschland hören an einem normalen Werktag im Schnitt 249 Minuten Radio – das sind mehr als vier Stunden. Der Wert ist im Vergleich zur vorherigen Erhebung vom Juli vergangenen Jahres um zwei Minuten gestiegen.

Frank Pfaff