Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Dramatischer Rückgang bei den Schwarzstörchen
Nachrichten MV aktuell Dramatischer Rückgang bei den Schwarzstörchen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:46 18.07.2014
Roter Schnabel, schwarzes Gefieder – der Schwarzstorch ist in MV ganz selten zu sehen. Quelle: Wildtierstiftung
Anzeige
Rostock

Er ist einer der seltensten Vögel in Mecklenburg-Vorpommern: der Schwarzstorch. Gerade einmal acht Brutpaare gibt es noch in freier Wildbahn. „Das ist ein dramatischer Abwärtstrend“, bedauert Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung.

Früher sei der Zugvogel wegen seines dunklen Gefieders mit Unheil in Verbindung gebracht, gnadenlos verfolgt und dezimiert worden. Heute werde sein Todesurteil am Reißbrett vollstreckt. „Mit dem Verlust von Lebensräumen durch das Zubetonieren der Landschaft ist das Schicksal des seltenen Vogels sowie vieler anderer Wildtiere besiegelt“, erklärt Goris. Denn der Schwarzstorch ist äußerst scheu.

Um den Bestand und den weiterer bedrohter Tierarten wieder aufzupäppeln, hat die Stiftung acht Flächen des sogenannten „Nationalen Naturerbes“ (NNE) in Mecklenburg-Vorpommern aufgekauft. Dort können die Wildtiere ganz ungestört leben – ohne dass Bäume gefällt oder Äcker umgepflügt werden.

Die Strategie geht auf. Auf einer dieser Flächen brütet in diesem Jahr ein Schwarzstorch-Pärchen. „Das ist für uns ein großer Erfolg“, betont Goris. Wie viele Jungvögel es gibt, ist unklar. Denn: Der Schwarzstorch ist scheu und will – ganz im Gegensatz zum „Klapperstorch“ – durch Menschen nicht gestört werden. Fotos vom seltenen Nachwuchs sind deshalb Mangelware. Auch neugierige Storchenfans möchte man nicht in der Nähe des Pärchens haben. Deshalb wird der genaue Brutplatz geheimgehalten.



Kerstin Schroeder

Verbraucherschützer in MV sind skeptisch, ob eine neue Verordnung dazu beiträgt, dass Kunden ihre Abrechnung besser verstehen.

18.07.2014

Der Netzwerkbetreiber „50 Hertz“ schließt das Windpark-Gebiet „Westlich Adlergrund“ an. Außerdem hat er in Rostock eine Offshore-Lagerhalle gebaut.

18.07.2014

Für das neue Polarium braucht der Rostocker Zoo rund 3,4 Millionen Euro. Das könne sich die Stadt aber nicht leisten, sagt OB Methling.

18.07.2014