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MV aktuell Franzosen an der Ostsee freuen sich auf ihren Präsidenten
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07:18 09.05.2014
Der gebürtige Elsässer Robert Denier arbeitet als Künstler in Binz auf Rügen und wird Francois Hollande ein Geschenk überreichen.
Der gebürtige Elsässer Robert Denier arbeitet als Künstler in Binz auf Rügen und wird Francois Hollande ein Geschenk überreichen. Quelle: Andreas Küstermann
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Binz

Deutsche Sachlichkeit trifft französische Nonchalance: Knapp 20 Stunden haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Francois Hollande am Freitag und Samstag Zeit, um sich näherzukommen.

Ausgewählt für das hochkarätige Treffen haben Protokollbeamte beider Länder zwei traumhafte Kulissen: die Insel Rügen sowie die Hansestadt Stralsund. Für Robert Denier (54) die richtige Entscheidung. Rügen ist bereits seit 22 Jahren die Heimat des Kunst-Fotografen. Der in Creutzberg La Croix (Elsaß) geborene Denier liebt die Insel sehr. „Das Meer, das besondere Licht, die Freiheit...“, zählt der Künstler auf.

Ein „kleines“ Stück Rügen-Atmosphäre wird er am Freitag Francois Hollande als Geschenk überreichen, so sei es arrangiert. „Ich habe extra für Hollande ein Foto mit dem repräsentativsten Rügen-Motiv, den Kreidefelsen, angefertigt“, meint Denier. Das riesige Bild – 1,60 Meter breit und 50 Zentimeter hoch – zeigt herrliche Natur.

Beide Staatslenker werden diese Kreidefelsen am Freitag auch leibhaftig erleben. Ihre Tour mit dem Fahrgastschiff „Nordwind“ der Sassnitzer Reederei Lojewski führt genau an den Rügener Wahrzeichen vorbei. „Schön wäre es, wenn Merkel und Hollande angesichts dieser Kulisse zwei, drei Worte über den Atomausstieg sprechen würden“, sagt Denier. Der Verzicht auf Kernkraft sei wie in Deutschland auch in Frankreich möglich.



Bernhard Schmidtbauer