Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell „Fusion“-Streit: Mehrere Beschwerden bei Datenschützer eingegangen
Nachrichten MV aktuell „Fusion“-Streit: Mehrere Beschwerden bei Datenschützer eingegangen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:41 22.05.2019
Das Open-Air-Festival „Fusion“ in Lärz (Achivfoto) Quelle: Arno Zill
Anzeige
Schwerin

Der Streit um den Polizeieinsatz zum „Fusion“-Festival in Lärz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) beschäftigt auch den Datenschutzbeauftragten Mecklenburg-Vorpommerns, Heinz Müller. In seiner Behörde seien Beschwerden dazu eingegangen, sagte Müller in Schwerin. Nähere Angaben zu den Beschwerdeführern und zum Inhalt der Schreiben machte er aber nicht. Die Beschwerden würden geprüft und vor einer Entscheidung werde auch der beschuldigten Seite Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben, betonte Müller.

Seit Wochen schwelt zwischen den Veranstaltern des Musikfestivals sowie Polizei und Amtsverwaltung ein Streit über die Gewährleistung der Sicherheit für die erwarteten 70 000 Besucher. Umstritten ist auch die Weitergabe von alten Unterlagen der Festival-Veranstalter an die Polizeifachhochschule in Güstrow, wo diese für eine Bachelor-Arbeit genutzt worden sein sollen.

Laut „Zeit“-Online waren die Schriftstücke zum Sicherheitskonzept weitergereicht worden, ohne dass personenbezogene Daten wie Namen und Telefonnummern geschwärzt wurden. Möglicherweise war das auch der Grund, den Datenschutz einzuschalten. Der Veranstalter-Verein Kulturkosmos Müritz e.V. war am Mittwoch nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

Mehr zum Thema:

Streit um „Fusion“-Festival: Innenminister Caffier stärkt Polizei den Rücken

Polizei zum „Fusion“-Festival: Aktuell kein Einsatz von Räumpanzern und Wasserwerfern geplant

Datenskandal: Polizei gab Infos von „Fusion“-Machern an Ex-AfD-Politiker weiter

1000 Polizeibeamte und Bundeswehr: So plant die Polizei für das „Fusion“-Festival

Frank Pfaff / dpa