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MV aktuell Großeinsatz in Rostock: Psychisch Kranker schießt um sich
Nachrichten MV aktuell Großeinsatz in Rostock: Psychisch Kranker schießt um sich
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02:05 04.08.2014
Zugriff: Die Polizei stürmt die Wohnung des psychisch kranken Mannes und bringt ihn in die Nervenklinik nach Gehlsdorf. Quelle: Fotos: Stefan Tretropp
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Rostock

Dramatischer Polizei-Einsatz in Rostock-Groß Klein. Ein Mann schließt sich in seiner Wohnung ein und schießt auf Einsatzkräfte. Samstagabend, Blockmacherring 45:

Krankenwagen und Notarztautos fahren vor. Die Ärzte wollen einen 24-Jährigen in die Psychiatrie des Gehlsdorfer Universitätsklinikums zwangseinweisen, teilt die Polizei später mit. Der Mann widersetzt sich allen Aufforderungen mitzukommen. Er schließt seine Tür ab und verschanzt sich in der Plattenbau-Wohnung.

Aus der fallen wenige Minuten später mehrere Schüsse. Notarzt und Sanitäter ziehen sich sofort zurück, alarmieren die Polizei, die noch nicht anwesend ist. Beamte fahren wenig später mit mehreren Streifenwagen vor. Zwar haben sie einen Schlüssel für die Wohnung, bleiben aber draußen, um jedes Risiko auszuschließen.

Mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten umstellen die Rückseite des Mehrfamilienhauses, nehmen den Balkon der Wohnung im ersten Stock ins Visier. Fußgänger, spielende Kinder und neugierige Nachbarn werden weggeschickt, Spezialkräfte angefordert. Wenig später stürmen speziell geschulte und mit schusssicheren Westen ausgestattete Polizisten die Wohnung. Der 24-Jährige wird unverletzt festgenommen und zu einem Rettungswagen gebracht, der ihn in das Universitätsklinikum nach Rostock-Gehlsdorf bringt.

Ausgelöst wurde der Vorfall offenbar durch einen Familienstreit. Zu dem war es laut Polizei zuvor in Rostock-Reutershagen gekommen. In der Wohnung seiner Eltern wurde der 24-Jährige handgreiflich.

Seine Mutter benachrichtigte die Behörden, eine Einweisung in eine Anstalt wurde angeordnet. Der Mann soll psychisch gestört und mehrfach auffällig geworden sein, angeblich sogar wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. In seiner Wohnung fand die Polizei Schreckschusswaffen.



Stefan Tretropp, gkw

Rostock — Immer wieder bemängeln Sie, liebe Leser, die OSTSEE- ZEITUNG verwende in ihren Artikeln zu viele Anglizismen.

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