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MV aktuell Hansestadt bekommt neuen Radiosender
Nachrichten MV aktuell Hansestadt bekommt neuen Radiosender
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06:51 12.09.2014
Stephan Pundt und sein Hund Lukas vom Stralsunder Webradio 180 Grad FM bewerben sich um eine eigene UKW-Frequenz. Quelle: Alexander Müller
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Stralsund

Wenn die Stralsunder künftig ihr Radio einschalten, haben sie womöglich bald neue Sender zur Auswahl. Die Landesmedienanstalt Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt in der Hansestadt zwei neue UKW-Frequenzen ausgeschrieben. Außerdem sind zwei Frequenzen in Rostock und eine weitere in Schwerin zu vergeben. Die Signale sollen laut Ausschreibung im ganzen Stadtgebiet empfangbar sein und Anfang 2015 an den Start gehen. Ziel ist demnach eine Bereicherung des lokalen Hörfunkprogramms. Um welche Frequenzen es sich genau handelt, kann jedoch aus technischen Gründen noch nicht mitgeteilt werden.

Nach Angaben der Landesmedienanstalt haben sich acht Sendestationen beworben. Darunter befinden sich sowohl große Radios aus ganz Deutschland als auch kleine regionale Anbieter, die bis jetzt nur im Internet übertragen werden. Sie könnten dann genau wie die bekannten Angebote von Ostseewelle und Co. über jedes herkömmliche Radiogerät empfangen werden. Zu den bekanntesten Kandidaten gehört das Rhein-Neckar-Odenwald-Radio mit Sitz in Mannheim (Baden-Württemberg), das den Hörfunksender „Sunshine live“ betreibt. Der spielt vor allem elektronische Musik und ist derzeit in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen sowie Rheinland-Pfalz über UKW zu empfangen. Mit Radio Teddy aus Potsdam ist ein weiterer Bewerber im Rennen, der ebenfalls kein Unbekannter in der bundesdeutschen Hörfunklandschaft ist. Das Programm ist familienorientiert, die verschiedenen Sendungen richten sich beispielsweise an junge Eltern oder Grundschüler. Im Nordosten kann Radio Teddy bereits in Schwerin empfangen werden. Aber auch ein Stralsunder Sender rechnet sich Chancen auf eine eigene UKW-Frequenz aus. Der Rundfunk Nordost, einigen Hansestädtern bekannt durch das Webradio 180 Grad FM, möchte künftig bei den Großen der Branche mitmischen und über den klassischen Übertragungsweg senden.

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Wer am Ende den Zuschlag erhält, darüber entscheidet der Medienausschuss der Landesmedienanstalt in Schwerin.



Alexander Müller