Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
MV aktuell Vorletzter Platz für Ministerin Hesse
Nachrichten MV aktuell Vorletzter Platz für Ministerin Hesse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:07 26.02.2019
Birgit Hesse (SPD) Quelle: Büttner/dpa
Anzeige
Bonn/Schwerin

Mecklenburg-Vorpommern bleibt mit seiner Wissenschaftspolitik im Urteil des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) mit am Ende der Länder-Rangliste. Wie der Verband am Dienstag in Bonn mitteilte, erhielt die zuständige Ministerin Birgit Hesse (SPD) in der jüngsten Bewertung mit 4,08 zwar eine etwas bessere Benotung als im Jahr zuvor, kletterte damit aber im Ministervergleich nur vom letzten auf den vorletzten Platz.

Schlechter schnitt nur der rheinland-pfälzische Minister Konrad Wolf (SPD) mit 4,12 ab. Knapp vor diesen beiden Länderministern rangiert Bundesministerin Anja Karliczek (CDU).

Zum „Wissenschaftsminister des Jahres“ wurde in der jährlichen Online-Abstimmung unter den mehr als 31 000 DHV-Mitgliedern Sachsen-Anhalts Ressortchef Armin Willingmann (SPD) gewählt. Dessen hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden mit der Note „Zwei Minus“ (2,44) am besten bewertet. Auf Platz zwei folgte die Wissenschaftsministerin der Jahre 2013, 2015 und 2016, Theresia Bauer (Grüne) aus Baden-Württemberg. 2017 war Hesses Amtsvorgänger, der jetziger Schweriner Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD), als „Wissenschaftsminister des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Zum „Rektor des Jahres“ wurde Prof. Lambert Koch von der Universität Wuppertal gewählt. Rostocks Uni-Rektor Prof. Wolfgang Schareck fiel von Platz 25 auf Rang 35 zurück.

Der DHV ist nach eigenen Angaben die Berufsvertretung von Wissenschaftlern in Deutschland. Der „Wissenschaftsminister des Jahres“ 2019 wird im Rahmen der Gala der Deutschen Wissenschaft geehrt, die am 8. April vor dem 69. DHV-Tag in Berlin stattfindet.

Frank Pfaff