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Hochsicherheit: So erlebten Besucher den „Nordkreuz“-Prozess

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18:07 19.12.2019
Strenge Sicherheitskontrollen beim Nordkreuz-Prozess im Landgericht Schwerin. Quelle: Frank Pubantz
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Schwerin

Ein Gericht als Hochsicherheitstrakt: An den fünf Verhandlungstagen zu Waffennarr und Ex-Polizist Marko G. ist vieles anders im Landgericht Schwerin. Während der Angeklagte in Hand- und Fußfesseln erscheint, begleitet von mehreren durchtrainierten Beamten, müssen Besucher und Journalisten durch einen strengen Sicherheitscheck.

Bis zu 45 Minuten dauert das, Besucher um Besucher. Eine Justiz-Beamtin fordert Ausweis und Presseausweis, einen kassiert sie ein. Merken: Nummer 13 steht auf der Tüte. Später wieder abzuholen. Alles muss in eine Plastikschale: Geldbörse, Handy, Kleingeld, Schreibblock, Kuli, Jacke, Uhr. Auch der Gürtel? Ja. Kein Pardon. Ein anderer Beamter durchwühlt Rucksack oder Laptoptasche.

Dann geht es wie im Flughafen durch eine schmale Sicherheitsschleuse. Piep. Metall in den Schuhen, entschuldigt sich ein Reporter. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt, flötet ein Beamter. Am Ende passiert der Verurteilte völlig unbehelligt die Schleuse.

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