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MV aktuell Müll-Skandal: Opposition will Stefan Schwesig vorladen
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19:58 26.11.2018
In der Deponie der Ihlenberger Abfallentsorgungsgesellschaft (IAG) werden angelieferte Abfälle eingelagert. Einem internen Prüfbericht zufolge sollen regelmäßig Abfälle gelagert werden, bei denen die zulässigen Grenzwerte von gesundheitsgefährdenden Schwermetallen überschritten werden. Quelle: dpa
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Selmsdorf

Die Opposition verschärft bei ihrer Forderung nach Aufklärung der Giftmüll-Vorwürfe rund um die landeseigene Deponie Ihlenberg den Ton.

Die Linke im Landtag fordert, den früheren Prüfer der Deponie, Stefan Schwesig, vorzuladen. Zudem müssten Experten angehört werden. Schwesig hatte als Controller der Deponie einen elfseitigen Prüfbericht über die Deponie erstellt und darin eine hohe Überschreitung von Grenzwerten angeprangert. Die Landesregierung lässt die Vorwürfe prüfen, noch in dieser Woche soll ein Gutachten vorliegen. Grünen-Landeschefin Claudia Schulz erklärt: Die Regierung habe sich lange genug „weggeduckt“. Sie müsse umfassend für Aufklärung und Klarheit sorgen. Indes gibt es Widerspruch aus dem Deponiebeirat. Dessen Kopf Peter Adolphi erklärte, er sehe keine rechtlichen Verstöße seitens der Geschäftsführung oder der Genehmigungsbehörden. Beiratsmitglied Haat-Hedlef Uilderks stellt dazu fest: Der Beirat habe nichts beschlossen und wolle das Gutachten abwarten.

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