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20:52 15.02.2019
Sportwissenschaftler und ehemaliger Leistungssportler: Dr. Matthias Weippert von der Universität Rostock Quelle: TC FIKO
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Rostock

Ein großes Hallo gab es in den vergangenen Tagen im OZ-Lauf-Team. Die Teilnehmer lernten sich untereinander kennen – wenigstens in Wort und Bild.

Mit Hilfe von WhatsApp-Gruppen können sich nun alle Mitstreiter austauschen und zu Trainingseinheiten verabreden. Es gibt drei Regionalgruppen für Doberan, Rostock und Vorpommern sowie die Spezialgruppe der Marathonläufer.

Matthias Ziller (42) aus Rostock nutzte den Nachrichtendienst um am Donnerstag ein Bild der Wettervorschau für Rostock in die Runde zu schicken. Er konnte damit Nicole Rebuck (30), Hanka Hinzmann (41) und Alexander Mutors (47) überzeugen, mit ihm – bei voraussichtlich strahlenden Sonnenschein – am Samstag zehn Kilometer durch Warnemünde zu laufen.

Nicht alle Teilnehmer finden in ihrer Umgebung einen Trainingspartner, aber der nächste Rat ist nur eine Nachricht mit dem Handy entfernt. So wohnt Oliver Dünow (30) in Karow (Nordwestmecklenburg) und damit am westlichsten von allen Teilnehmern. Dennoch kann er seine Erfahrungen auf der Langstrecke mit den Läufern von der Insel Rügen oder in Greifswald teilen. Auch Trainingsergebnisse und Abbildungen gelaufener Strecken werden intensiv ausgetauscht. Viele Sportler benutzen sogenannte Tracking-Systeme. Einige lassen etwa von ihrem Mobiltelefon oder einer Fitnessuhr zurückgelegte Strecken, Schrittzahl oder die Herzfrequenz aufzeichnen.

Moderat und intensiv im Wechsel

Sportwissenschaftler Dr. Matthias Weippert von der Universität Rostock, der die OZ-Aktion „Los!Laufen!“ begleitet, warnt jedoch davor, sich von der Technik anspornen zu lassen. „Man sollte sich gerade als Anfänger nach dem Training nicht schlecht fühlen. Wenn ich nur noch stoßweise Wörter herausbringe, war es zu intensiv.“ Der ehemalige Leistungssportler empfiehlt Walkern und Läufern, die sechs oder zwölf Kilometer bewältigen wollen, zwei moderate und eine intensive Trainingseinheit pro Woche. Insgesamt etwa drei mal 30 bis 60 Minuten. „Moderat ist das Training, wenn ich noch ganze Sätze sprechen könnte. Intensiv wird es, wenn es nur noch drei Wörter sind“, nennt Weippert eine Faustregel. Bei Läufern mit dem Ziel Halbmarathon sei ein Verhältnis von drei moderaten zu einer intensiven Einheit besser und bei Marathonläufern darf es sogar vier zu eins sein. „Die moderaten Läufe sind dabei wichtige Grundlageneinheiten. Ein Haus baut man ja auch auf ein Fundament.“

Am Anfang steht der Gehtest

Wie genau diese Einheiten für alle Teilnehmer aussehen, wird der Profi ihnen in individuellen Plänen empfehlen. Grundlage dafür ist der Gehtest – auch Meilentest genannt. Die Sportler absolvieren eine Strecke von 1600 Metern so schnell, wie ihnen möglich ist und messen im Anschluss ihre Herzfrequenz. Das OZ-Team wird den Test in den kommenden Tagen in den Regionalgruppen durchführen.

Die Aktion

Mehr als 60 Leser und OZ-Mitarbeiter wollen fit für den Rügenbrückenlauf werden. Experten werden ihnen Trainings- und Durchhaltestrategien vermitteln. Alle Mitstreiter berichten öffentlich von ihren Fortschritten. Alle bisher erschienenen Artikel: www.ostseezeitung.de/laufen

Juliane Schultz

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